Vordenker Mobilität: Mit Perspektive in die Zukunft

Daimler: vernetzt, autonom und elektrisch

Der designierte Zetsche-Nachfolger Ola Källenius hat das große Ganze im Blick.

Ola Källenius ist seit 2015 Vorstandsmitglied der Daimler AG. Der Schwede ist seit 2017 verantwortlich für die Bereiche Konzern­forschung und Mer­cedes-Benz Cars Entwicklung

Ola Källenius ist seit 2015 Vorstandsmitglied der Daimler AG. Der Schwede ist seit 2017 verantwortlich für die Bereiche Konzern­forschung und Mer­cedes-Benz Cars Entwicklung (Illustration: JDB MEDIA/Philipp Möller)

Vernetzt, autonom und elektrisch – so soll die Mobilität der Zukunft sein. Die Umsetzung ist bei Daimler zwar schon in vollem Gange. Doch der Innovationsspirit braucht stetig Treibstoff. Vorstand Ola Källenius behält dabei stets das große Ganze im Blick. Veränderungen aktiv angehen – so lautet das aktuelle Credo des deutschen Premiumherstellers, der einst das Automobil erfunden hat. Wie genau? Etwa mit der konzernweiten Initiative „Leadership 2020“, mit der Daimler Belegschaft und Führungskräfte animiert werden, die Zukunft gemeinsam anzugehen. Genauso innovativ und vernetzt geht es dort auch technologisch zu.

„Voraussetzung für eine intelligente und vernetzte Mobilität der Zukunft ist eine Mobilfunknetzabdeckung entlang aller Verkehrswege.“

Ein Beispiel: die Car-to-X-Technologie, über die alle Mercedes-Modelle miteinander kommu­nizieren und sich vor Gefahren warnen können. Vorausschauendes Fahren auf einer neuen Ebene. Schon seit 2016 ist die Technologie in den Fahrzeugen implementiert.

Doch es gibt Hürden: „Voraussetzung für eine intelligente und vernetzte Mobilität in der Zukunft ist eine Mobilfunknetzab­deckung entlang aller Verkehrswege“, sagt Källenius. Politik und Industrie müssen jetzt gemeinsam die Weichen stellen – erst dann kann Digitalisierung auf den Straßen flächendeckend funktionieren. So viel Weitblick wird belohnt: Im Mai 2019 wird Källenius als Nachfolger von Dieter Zetsche neuer Daimler-Vorstandschef.

Das Unternehmen: Daimler verkaufte 2017 global 2,3 Millionen Autos und legte damit trotz Dieselskandal 9,9 Prozent zu.

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