Vordenker Software: Die Zukunft liegt in den Wolken

IoT steht bei Microsoft ganz oben auf der Agenda

Software-Vordenker Alexander Britz setzt auf grenzenloses Denken bei der Entwicklung eines Ökosystems für das Internet der Dinge.

Alexander Britz: Der IoT-Chef von Microsoft Deutschland treibt als Senior Sales Director Internet of Things alle Aktivitäten rund um cloudbasierte Industrie-4.0-Lösungen voran und bündelt diese zentral

Alexander Britz: Der IoT-Chef von Microsoft Deutschland treibt als Senior Sales Director Internet of Things alle Aktivitäten rund um cloudbasierte Industrie-4.0-Lösungen voran und bündelt diese zentral (Illustration: JDB MEDIA/Philipp Möller)

Es zählt zu den strategisch wichtigen Themen im Zuge der digitalen Transformation: das Internet der Dinge (IoT). Ohne das „Internet of Things“ sind beispielsweise Industrie 4.0, Smart Homes oder selbstfahrende Autos nicht denkbar. Kein Wunder also, dass IoT bei Microsoft ganz oben auf der Agenda steht. Die Zentrale in Redmond/USA hat die ehrgeizige Devise ausgegeben, eines Tages ein Ökosystem zu erschaffen, in dem alles vereint ist. „Die Frage für Microsoft ist, wie wir eine umfassende Lösung für alle Bedürfnisse entwickeln können. Die

„Wenn man mit neuen Technologien vorankommen möchte, machen Grenzen keinen Sinn. Sie bremsen nur die Entwicklung.“

Akzeptanz der Menschen wird nach und nach zunehmen, aber das Ökosystem fehlt aktuell noch. Doch mit jeder weiteren Lösung kommen wir ihm einen Schritt näher“, ist sich Alexander Britz sicher. Der Senior Sales Director IoT bei Microsoft Deutschland treibt hierzulande das Thema voran. Um Lösungen zu schaffen, hat Microsoft vor einigen Jahren den strategischen Wandel vollzogen und sich geöffnet. „Wenn man mit neuen Technologien vorankommen möchte, machen Grenzen keinen Sinn. Dadurch bremsen sich die Unternehmen nur selbst in der Entwicklung“, so Britz. Der Gedanke dahinter ist so schlicht wie eindeutig: Wenn IoT bedeutet, dass alles mit allem kommuniziert, dann muss das auch zwischen den Unternehmen passieren. Wird dieser Gedanke konsequent weiterverfolgt, ist eben auch mit den Wettbewerbern zu sprechen. Für klassisch geprägte Unternehmen ist dies zunächst irritierend. „Selbst bei uns haben wir vor ein paar Jahren noch in einem komplett anderen Weltbild gelebt. Unsere Systeme waren für den Wett­bewerber verschlossen. Heute haben wir sie für Kooperationszwecke geöffnet. Wir sind überzeugt, unsere Zukunft lässt sich nur über den Austausch von Daten erschließen. Wenn Sie über Wettbewerber sagen: ‚Der darf meine Daten nicht haben und mit dem arbeite ich nicht‘, dann sind Sie vermutlich in Zukunft nicht mehr mit im Spiel“, so Britz. Ergebnis ist unter anderem die Kooperation mit Amazon,

„Wir sind überzeugt davon, dass sich unsere Zukunft nur über den Austausch von Daten erschließen lässt.“

durch die Amazons Alexa und Microsofts Cortana miteinander kommunizieren können. Für 2019 ist laut Britz KI das zentrale Thema: „Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz wird noch einmal dramatisch zunehmen. Wir haben die Rechenpower, die Netzwerke und die Daten, um KI in unseren Alltag zu integrieren.“ Seiner Einschätzung nach wird sich kaum ein Bereich dem Einfluss und den Möglichkeiten von KI entziehen können. Und doch mahnt er zur Sensibilität: „Diese Entwicklungen müssen wir gestalten und kritisch begleiten, damit KI nicht vorein­genommen ist und gegebenenfalls sogar Schaden anrichtet, sondern uns nützt, uns besser, klüger und schneller macht.“ Dafür braucht es laut Britz nicht nur fortschrittliche Technologien, sondern auch eine gesellschaftliche Debatte über die ethischen Grundsätze des KI-Einsatzes: „Wir sollten bei der Entwicklung von KI immer danach fragen, wie die Technologie die Menschen unterstützen kann, und nicht allein das betrachten, was möglich ist.“ Zur Inspiration sucht Britz das Gespräch mit Gestaltern des digitalen Wandels – egal in welchem Bereich und in welcher Funktion. „Ich lerne aus jedem Gedankenaustausch, jeder Idee – und sei sie auch noch so ungewöhnlich. Ich versuche, mein täglich neu gewonnenes Wissen über Technologien interdisziplinär auf andere Situationen und Anwendungsfälle anzuwenden und daraus Ideen für neue Projekte zu generieren.“

Das Unternehmen: Microsoft bietet Unternehmenskunden ganzheitliche Lösungen für die digitale Zukunft.

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