Spezial Shared Mobility: Das Einmaleins der neuen Mobilität

So unterscheiden sich Carpooling, Ridehailing und Carsharing

Früher fuhr man Auto oder Bus. Heute gibt es Ridepooling, Ridehailing und Carsharing mit oder ohne Free Floating. Die wichtigsten Begriffe moderner Mobilität.

Ridehailing, Mobilität, Taxi
Taxi 2.0:
Beim Ridehailing wird das Taxi per App herbeigerufen. (Foto: Getty Images/Yuriy Bucharskiy)

Ridepooling

Beim Ridepooling geht es darum, Menschen, die in die gleiche Richtung fahren wollen, in einem Fahrzeug zu sammeln und den Preis zu teilen. Für die Bündelung der Strecken nutzen die Apps Algorithmen und Künst­liche Intelligenz. Zu den Anbietern gehören hierzulande CleverShuttle, MOIA, BerlKönig oder myTaxi Match. Ridesharing dagegen meint eher die gute alte Fahrgemeinschaft.

Ridehailing

Die Evolution des Taxis: „Ride“ steht für Fahrt und „Hailing“ für Herbeiwinken. Nur braucht heute niemand mehr den Arm zu heben, eine App genügt. Die Vorteile: Ankunftszeit und Position des Fahrers werden in Echtzeit angezeigt. Uber, Lyft und Didi zählen zu den international größten Anbietern. In Deutschland ist myTaxi am
bekanntesten. 

Carsharing – stationsbasiert

Teilen ist das neue Haben: Beim Carsharing mieten sich die Kunden ein Auto dann, wenn sie es brauchen – häufig auch für kurze Strecken in der Stadt. Gebucht, bezahlt und aufgeschlossen wird bequem per App. Von stationsbasiert spricht man, wenn das Fahrzeug an bestimmten Stationen abgeholt und wieder abgestellt werden muss. Nach diesem Prinzip arbeiten Cambio, Flinkster oder Greenwheels.

Carsharing – free floating

Im Gegensatz zum stationsbasierten Carsharing können sich die Nutzer beim sogenannten Free Floating die Autos praktisch überall schnappen und wieder parken. Welche Fahrzeuge sich gerade in der Nähe befinden, weiß die App. Der mit Abstand größte Anbieter in Deutschland ist Share Now, das Ende 2018 aus der Fusion von car2go und DriveNow hervorgegangen ist.