Spezial IT-Secruity: Managed Security Services

Fachkraftmangel durch Managed Security Services ausgleichen

Sind Unternehmen der Idee, die IT-Sicherheit in „fremde Hände“ zu legen, tendenziell eher offen gegenüber, oder herrscht Skepsis?

Grusemann: Wir stellen fest, dass immer mehr Firmen den Weg gehen, die IT-Sicherheit in die Hände eines externen Dienstleisters zu geben. Die fehlende Verfügbarkeit von IT-Security-Fachkräften ist einer der wesentlichen Antriebe für unsere Kunden, den operativen Betrieb ihrer Sicherheitsumgebung in unsere Obhut zu geben. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur zukunftssicheren Aufstellung unserer Kunden.

Ist der Erfolg von IT-Sicherheitsmaßnahmen messbar?

Grusemann: Technologisch lässt sich der Erfolg messen, indem übergreifende Lösungen Angriffe registrieren und auswerten. Security bedeutet aber auch Mitarbeiter-Awareness. Beschäftigte sollten jedes Jahr mindestens einmal sensibilisiert werden, wie sie kommunizieren, mit Daten umgehen und bei Vorfällen reagieren sollten. Über professionelle Schulungen kann ein hohes Level an Bewusstsein für die Gefahrenlage und die richtige Vorgehensweise erreicht werden.

In welchen Bereichen investieren Unternehmen aktuell besonders stark in die IT-Sicherheit und warum?

Grusemann: Unternehmen nutzen zunehmend Cloud-Services. Ob Public, Hybrid oder Private Clouds – Daten und Identitäten müssen abgesichert werden. Und da sich in der Cloud zum Beispiel keine physikalische Firewall mehr aufbauen lässt, greifen hier andere Security-Lösungen. Diese lassen sich im Idealfall automatisiert bereitstellen und bedarfsgerecht nutzen. Große Hersteller bieten Möglichkeiten für hybride Security-Architekturkonzepte bis hin zu reinen Cloud-Security-Angeboten. Unternehmen investieren deshalb verstärkt in Datacenter-Security-Lösungen für Private und Hybrid Clouds sowie in Application und Cloud-Security für die Public Cloud.

Teil 1: Outsourcing: Erfolg ist messbar

Teil 2: Fachkraftmangel durch Managed Security Services ausgleichen