Ein Taxi zum Teilen

Mit myTaxi günstiger Taxifahren

Mittlerweile gibt es viele Angebote im Bereich Sharing. Auch myTaxi mischt mit. Mit einem neuen Konzept sieht man sich in diesem Umfeld gut aufgestellt, so General Manager Alexander Mönch.

Alexander Mönch ist General Manager für Deutschland und Österreich bei myTaxi.
Alexander Mönch
ist General Manager für Deutschland und Österreich bei myTaxi. (Foto: PR)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Was ist myTaxi Match?

Alexander Mönch: Das Teilen eines Taxis mit einem Unbekannten, wenn man in die gleiche Richtung fährt. Das Matching erfolgt über die App.

Läuft myTaxi Match über eine neue App?

Mönch: Nein, wir haben das Angebot in die bestehende mytaxi-App integriert. Start war im Dezember 2017 in Hamburg. Das Konzept wurde quasi erst einmal vor unserer Haustür erprobt. Im Mai 2018 kam Berlin hinzu. Zudem hatten wir in München eine Erprobung auf der Strecke Flughafen–Innenstadt.

Wie verliefen die Testphasen?

Mönch: Ein wesentlicher Punkt war die Preissicherheit. Der Kunde möchte vorab wissen, was genau seine Fahrt kostet. Diesen Service können wir ihm ab sofort schon in Hamburg bieten. Er gibt sein Ziel ein und erhält den Fahrpreis. Und auf diesen kann er sich auch verlassen.

Wenn ich mir als Kunde die Tour mit einer anderen Person teile, zahle ich dann pauschal die Hälfte des Betrages, der sonst auf dem Taxameter stehen würde?

Mönch: Die App errechnet einen Festpreis, der sich zusammensetzt aus Grundpreis, Entfernung und Fahrtdauer. Die Relation von Angebot und Nachfrage, Wartezeiten und die Wahrscheinlichkeit auf eine geteilte Fahrt werden in die Berechnung einbezogen. Bei zwei Gästen mit identischer Strecke ist es einfach: Wir sagen dem ersten, das kostet neun Euro, dem zweiten ebenfalls. Der Fahrer bekommt also 18 Euro. Wäre ein Fahrgast die gleiche Strecke alleine gefahren, hätte er vermutlich 13 Euro bezahlt. Es gibt also nur Gewinner.

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