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Bewegung auf dem Carsharing-Markt

Warum sich ein eigenes Auto kaufen, wenn man eines mit anderen teilen kann? Die Idee des Carsharings ist simpel, die Nachfrage steigt.

Station des Carsharing-Anbieters Cambio
Große Flotte:
Der Fuhrpark von Cambio besteht aus 2.900 Fahrzeugen (Foto: PR)

Wie lautet die Carsharing-Hauptstadt Deutschlands? Berlin? Hamburg? München? Nein. Es ist Karlsruhe. Dort kommen auf tausend Einwohner 2,7 Sharing-Fahrzeuge, hat der Bundesverband Carsharing errechnet. Deutschlandweit nutzten 2018 etwa 2,64 Millionen Menschen die Angebote – 350.000 mehr als noch im Vorjahr. Das größte Wachstum entfällt zwar auf die klassischen stationsbasierten Offerten, doch auch dieser Markt ist in Bewegung, wie beispielsweise die Fusion der beiden größten stationsunabhängigen Anbieter Car2Go und DriveNow zu Share Now zeigt.

Wenn der Wechsel lohnt

Carsharing à la Cambio gibt es seit 1990. Das Unternehmen setzt auf umweltfreundliche Autos. Ziel: mehr Lebensqualität in Städten.

Zu den ersten Carsharing-Unternehmen in Deutschland gehörte Cambio. Vor gut 30 Jahren ersann man dort die Idee, Autos gemeinsam zu nutzen. Heute stehen über tausend Stationen in 23 deutschen und 49 belgischen Städten für mehr als 115.000 Kunden parat. „Finanziell betrachtet lohnt sich Carsharing für jeden, der weniger als 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto unterwegs ist“, sagt Joachim Schwarz, Geschäftsführer der Cambio-Gruppe. „Unser wichtigstes Ziel ist die Steigerung der städtischen Lebensqualität durch mehr Platz auf den Straßen.“

Teil 1: Bewegung auf dem Carsharing-Markt

Teil 2: Volkswagen setzt beim Carsharing ausschließlich auf E-Fahrzeuge