Stadt nach Maß

Smart auf Knopfdruck

Abu-Dhabi: Große Stadt ganz smart?
Abu-Dhabi: Große Stadt ganz smart? (Foto: Getty Images/EXTREME-PHOTOGRAPHER)

Welche Städte sind im weltweiten Vergleich besonders smart und wo steht Deutschland?

Im aktuellen internationalen Ranking des Future Today Institute schneidet Deutschland gut ab: Gleich zwei Metropolen konnten sich unter den Top Ten eine Platzierung sichern. Zürich schließt die Liste mit Platz 29 ab.  


Vernetzt: So klappt es mit der Zukunft Gutverdrahtet: Vernetzung als Plus für die Zukunft der Stadt

Vernetzt: So klappt es mit der Zukunft (Foto: Getty Images/monicaodo)

Smart Cities benötigen Smart Grids. Was braucht es für eine gelungene Umsetzung?

Ein Netz gilt dann als intelligent, wenn zwischen den einzelnen Akteuren ein Informationsaustausch erfolgt, mit dessen Hilfe die Stromerzeugung und der Verbrauch dynamisch steuerbar sind. Seit 2017 sind Smart Meter Pflicht; bis zum Jahr 2032 muss jeder Stromzähler hierzulande digital sein. Denn clevere Stromzähler sind die Treiber jedes Smart Grids. Anders als frühere Systeme hat die Versorgung der Kunden mehr Vorteile: Der Verbrauch lässt sich in Echtzeit analysieren, der Strompreis richtet sich nach dem Angebot und spart damit Kosten. Haushalte mit eigener Energieerzeugung können aktiv am Stromhandel teilnehmen.  


 Hyllie: Das Viertel in Malmö setzt voll auf Nachhaltigkeit

Hyllie: Das Viertel in Malmö setzt voll auf Nachhaltigkeit (Foto: PR)

Smarte Großstadtviertel?

Hyllie, ein Stadtteil von Malmö in Schweden, soll mithilfe de Energiekonzerns E.ON bis 2020 komplett mit erneuerbaren oder recycelten Energien versorgt werden. Damit das gelingt, befinden sich in den Küchen der Bewohner etwa Häcksler, die Speisereste zerkleinern und direkt zu einer Sammelanlage führen. Über Apps gesteuert, schalten sich Waschmaschinen genau dann an, wenn der Strompreis niedrig ist. Zugang zu einem Carsharing-Pool ist ebenso inklusive.   


 App-Grade: Moderner Verkehr bedeutet Teilen, etwa der Autos

App-Grade: Moderner Verkehr bedeutet Teilen, etwa der Autos (Foto: Getty Images/macrovector)

Mein Auto - ein Auslaufmodell?

In zehn Jahren wird jede dritte Fahrt über geteilte Mobilität erfolgen. Diese These stellt der Carsharing-Anbieter DriveNow auf. Im vergangenen Jahr legten dessen Nutzer in Deutschland rund 90 Millionen Kilometer in geteilten Fahrzeugen zurück. Weiterer Treiber dieser Entwicklung seien die Fortschritte beim autonomen Fahren, so das Unternehmen. Das würde den Trend weiter verstärken und damit noch mehr Menschen dazu bewegen, lieber auf ein eigenes Auto zu verzichten und statt dessen auf die Autos auf Zeit zurückzugreifen.    


 Mitarbeiter 4.0: Vernetzte Städte erfordern vernetztes Arbeiten

Mitarbeiter 4.0: Vernetzte Städte erfordern vernetztes Arbeiten (Foto: Getty Images/pattarasin)

Fachleute dringend gesucht! 

Um eine Stadt intelligent zu machen, ist in Zukunft mehr hoch qualifiziertes Personal nötig. Kommunen müssen demnach deutlich mehr Ausgaben für ihre Angestellten einkalkulieren, heißt es im "TechTrends Report 2018". Gleichzeitig schafft die Digitalisierung an dieser Stelle neue Arbeitsplätze. Zum Beispiel die Cybersecurity-Experten: Diese schützen die smarten Städte vor Hockerangriffen oder Datenmissbrauch. US-Städte wie New York, Minneapolis und Arlington schreiben diese Stellen aktuell aus, heißt es im Ort weiter. Eine Daten sind in diesen Städten besonders sensibel: In New York leben viele Prominente und Vermögende, das Pentagon in Arlington dient als Hauptsitz des Verteidigungsministeriums, in Minneapolis ist eine Reihe wertvoller Unternehmen zu Hause.  

 

Teil 1: Smart City für eine clevere Zukunft

Teil 2: Smart auf Knopfdruck

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