Onboarding im Digitalisierungszeitalter: Mitarbeiter schnell an Bord holen

Onboarding hilft bei der Integration von neuen Talenten in der Firma – und steigert im besten Fall die Produktivität.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine frühe Identifikation neuer Mitarbeiter mit einer Firma unerlässlich. Doch wann und wie sollte sie gefördert werden?

Onboarding im Digitalisierungszeitalter

Onboarding heißt: Mitarbeiterintegration von Anfang an

Hinter dem Begriff "Onboarding" verbirgt sich die Einarbeitung neuer Mitarbeiter im Unternehmen. Sowohl die soziale als auch die fachliche und wertorientierte Komponente spielen bei diesem wichtigen Prozess eine Rolle. Der neue Mitarbeiter soll seine Kollegen und Aufgaben kennenlernen, sich aber auch mit der Firmenphilosophie auseinandersetzen. Onboarding hilft bei der schnellen Firmenintegration. Die Produktivität beginnt erst nach diesem Schritt. Auch sorgt ein strukturiertes Onboarding für ein rasches Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen und vermeidet, dass neue Kollegen früh wieder kündigen.

Integrationsprozesse: Im Idealfall schon vor dem ersten Arbeitstag

Das Onboarding wird in zwei Phasen aufgegliedert. Die erste beginnt vor dem ersten Arbeitstag des neuen Mitarbeiters. Dieser sollte kontaktiert und über wichtige Daten der Firma, beispielsweise durch eine Infomappe, in Kenntnis gesetzt werden. Ein Willkommenspaket inklusive Ablaufplan für die erste Zeit in der Firma unterstützt eine positive Einstellung zum neuen Job. Die zweite Phase startet mit dem konkreten Arbeitsbeginn und dauert meist mehrere Tage bis Wochen. Normalerweise beginnt das Onboarding mit dem Kennenlernen von Kollegen und Unternehmenskultur. Erst dann kommt es zu den konkreten Aufgaben und Arbeitsprozessen, die es zu erfüllen gilt.

Onboarding als essentieller Faktor – auch in Zeiten der Digitalisierung

Ein souveräner Onboarding-Prozess unterstützt gute Arbeitsergebnisse von Anfang an. Ein Mitarbeiter, der sich integriert, aufgenommen und informiert fühlt, leistet bessere Arbeit – daher ist Onboarding sehr wichtig in Hinblick auf die Motivation. Vorzeitiges Desinteresse am neuen Job, ein simpler Dienst nach Vorschrift oder sogar die Kündigung sind möglich, wenn die ersten Arbeitswochen enttäuschend verliefen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist Onboarding essentiell: Während früher das Wir-Gefühl eines Unternehmens praktisch nebenbei durch Meetings und Teamausflüge heranreifen konnte, werden heute viele Aspekte digital abgewickelt.

Veränderte Onboarding-Prozesse durch Digitalisierung

Zugunsten von Homeoffice und flexiblen Zeiten entfällt die "klassische" Art des Onboardings, die anderweitig ausgeglichen werden muss. Doch die Digitalisierung eröffnet Möglichkeiten, das Onboarding von Anfang an zum Erfolg zu führen. Mit hilfreichen Tools werden alle Prozesse für das erfolgreiche "an Bord holen" eines Mitarbeiters übersichtlich gelistet. My Onboarding von Haufe ist eine solche Software. Von Anfang an unterstützt sie das Onboarding und fördert so das wichtige Wir-Gefühl in der Firma – übersichtlich und ohne großen Zeitaufwand. So ist die Digitalisierung nicht nur eine Herausforderung, sondern eröffnet Möglichkeiten für souveränes Onboarding.

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