SMART COMPANY-Check

Interview: Marco Bauer, Geschäftsführer, BAM GmbH

Zum Unternehmen: Die BAM GmbH hat sich auf die Präzisionsfertigung, den Sondermaschinenbau und Materialservice im Metall- und Kunststoffbereich spezialisiert.

Marco Bauer ist Geschäftsführer bei BAM GmbH

Marco Bauer ist Geschäftsführer bei BAM GmbH (Foto: PR)

DUB UNTERNEHMER-Magazin: Wie hilfreich war der SMART COMPANY-Schnellcheck für Sie?

Marco Bauer: Interessant war der Durchschnitt der anderen Unternehmen. Für mich selbst waren die Fragestellungen nichts Neues, da sie zu unserem Alltag gehören, um digital erfolgreich zu bleiben.

Welche Frage aus dem Check war für Sie am wichtigsten?

Bauer: Das war Frage 12 zur Weiterbildung beziehungsweise Weiterentwicklung.

Sehen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter für die Herausforderung der Digitalisierung gut aufgestellt?

Bauer: Unser Unternehmen ist von Geschäftsleitung bis Lehrling mit einem hohen digitalen Mindset ausgestattet, wir verfügen über eine sehr hochwertige technische Ausstattung. Die Digitalisierung eröffnet uns – gerade in der traditionellen Produktionsbranche – die Möglichkeit neue Produkte einzuführen, die revolutionär sind und den Markt auf Dauer verändern werden.

Wenn Sie sich in Ihrer Branche umschauen - wo steht Ihre Firma im digitalen Vergleich?

Bauer:Betrachtet auf Branche, Unternehmensgröße und im regionalen Umfeld sehen wir uns zirka drei Jahre voraus.

Wie wichtig ist Ihren Kunden der digitale Wandel? 

Bauer: Das ist unterschiedlich und variiert je nach Kundengröße. Wir haben Kunden, die noch keine E-Mail-Adresse haben, aber auch moderne Kunden. Insgesamt haben nach meiner Einschätzung rund 10 Prozent unserer Kunden das Thema Digitalisierung auf der Agenda.

Wie bilden Sie sich persönlich und ihre Mitarbeiter digital weiter?

Bauer: Indem wir es einfach machen.

Inwieweit halten Sie die Rahmenbedingungen für geeignet, den digitalen Wandel zu vollziehen. Was ist erforderlich?

Bauer: Da hängen wir meiner Meinung nach leider im Vergleich zu anderen Ländern hinterher. Das beginnt mit der Versorgung und Stabilität von Mobilfunknetzen, geht über die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen bis hin zu Vertretern in der Politik, die das Thema teilweise noch sehr halbherzig verfolgen. Am Ende ist auch das Mindset jedes einzelnen noch ausbaufähig. Digitalisierung wird bei uns fälschlicherweise oft als Jobgefahr gesehen. Klar werden wir einen Wandel in der Berufswelt haben, aber Wandel ist Chance und keine Gefahr.

Welche konkreten Digitalisierungsmaßnahmen haben Sie ergriffen und welche planen Sie?

Bauer: Wir haben bereits 2012 mit ersten Digitalisierungsmaßnahmen begonnen. Damals war es ein einfacher Onlineshop für Materialzuschnitte, heute optimieren wir Produktionsflusskonzepte mit Hilfe der NFC-Technologie und in wenigen Tagen geht unser Portal up2parts online. Der erste Schritt in unserer großen Digitalisierungsstrategie für die nächsten 18 Monate. Damit wollen und werden wir die Art der Beschaffung von Zeichnungsteilen nachhaltig verändern.

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