Teil 3: „60 internationale Kooperationen und Partnerschaften“

KI-Anwendungen brauchen Algorithmen, große Datenmengen und enorme Rechenkapazitäten. Kann Ihr Unternehmen das alles selbst stemmen?
Denner:
Wir können eine Menge selbst. Wir machen eine Menge selbst. Denken Sie an den massiven Ausbau unserer Softwarekompetenz. Wer hätte Bosch vor ein paar Jahren mit einer eigenen Cloud für das Internet der Dinge in Verbindung gebracht? Wir wissen aber auch: Im Internet of Things ist die Mannschaft der Star, nicht der Einzelkämpfer. Wir setzen daher auf inzwischen mehr als 60 internationale Kooperationen und Partnerschaften.  

Befürworter von KI glauben an eine Symbiose aus menschlicher und künstlicher Intelligenz. So könnte ein Chip im Gehirn unsere Leistungsfähigkeit unbegrenzt erweitern. Ist das realistisch?
Denner:
Als CEO und CTO muss ich ständig in Szenarien denken. In diesem Fall halte ich es aber lieber mit Fakten als mit allzu kühnen Blicken in die Glaskugel. Aus meiner Sicht kommt es auf vier Punkte in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umsetzung von KI an: Transparenz, Bildung, Nutzen sowie Kooperation statt Substitution. Das heißt erstens: erklären, was wir tun, uns auch dem kritischen Diskurs stellen. Zweitens: Menschen zum Umgang mit KI befähigen, sie schulen. Drittens: auf Anwendungen setzen, die Nutzen stiften, etwa Unfälle vermeiden, vorausschauend Produktionsfehler oder Krankheiten diagnostizieren. Und viertens: Menschen mit KI nicht ersetzen, sondern Menschen mit KI noch wertvoller machen. 

Teil 1: Bei den Fakten bleiben

Teil 2: Keine Fabrik ohne Menschen

Teil 3: „60 internationale Kooperationen und Partnerschaften“

 

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