Teil 3: „Gut fürs Karma“

Wie wichtig sind soziale Medien für PROMOS?
Kramer:
Viele Unternehmen haben Vorbehalte, sich aus Sorge vor Hasskommentaren und Shitstorms in den sozialen Medien zu positionieren. Wir drehen den Spieß um und zeigen etwa den Wohnungsunternehmen, welche wirtschaftlichen Chancen in den sozialen Medien stecken. Deshalb bauen wir Softwareprodukte, die es unseren Kunden auf einfachste Weise ermöglichen, soziale Netzwerke ohne Sorge für die Geschäftsentwicklung zu nutzen. Nirgendwo sind die Zielgruppen dedizierter zu definieren und zu bespielen als dort. 

Welches digitale Start-up hat sie zuletzt am stärksten beeindruckt und warum?
Kramer: ShareTheMeal. Das ist eine App des UN World Food Programme, die Menschen die Möglichkeit gibt, ihr Essen mit Kindern in Not zu teilen. Es kostet durchschnittlich 40 Cent um ein hungerndes Kind einen Tag lang zu ernähren. Nutzer spenden 40 Cent oder mehr per Klick in der App und ernähren damit ein hungerndes Kind für einen Tag. Ich finde das eine großartige Idee und klicke da mindestens einmal täglich drauf. Auch außerhalb der Weihnachtszeit und umständlichen Spendenzetteln regt es zum Nachdenken und Gutes tun an. Absolut empfehlenswert und gut fürs Karma! Und es zeigt eben, dass Digitalisierung weit mehr ist als Kommerz und Spaßgesellschaft.

Welchen digitalen Service nutzen Sie persönlich am liebsten uns warum?
Kramer: Alles was die Informationsbeschaffung angeht. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Zeitung in der Hand hatte, in der Bahn oder im Flugzeug vermutlich.

Gibt es Momente im Berufs- und im Privatleben, in denen Sie sich die Abwesenheit digitaler Geräte und Services wünschen?
Kramer: Es gibt ja mittlerweile nicht umsonst den Begriff des Digital Detox. Es ist heutzutage definitiv ein Luxus eine Zeit lang auf die modernen Technologien zu verzichten. Ich persönlich werde mir diesen Sommer auf einer Wander-Tour durch die Natur Nordschwedens gönnen, eine Woche komplett offline zu sein.

Wer ist ihr Vorbild als Transformer/Digitalisierer?
Kramer: Ein konkretes Vorbild habe ich nicht. Ich lasse mich gerne von neuen Ideen begeistern, höre zu und versuche eine eigene Meinung zu haben. Ich habe mal einen Uni-Vortrag von Steve Jobs auf Youtube angesehen, das ist der erste Name der mir einfällt – ist aber wohl sehr populär (lacht).

Teil 1: Apps am Fließband

Teil 2: Deutschlands Schulsystem überdenken

Teil 3: „Gut fürs Karma”

 

 

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