Teil 3: „Werteorientiert demokratisch”

Wie lassen sich Datenschutzregeln wie die „Charta der digitalen Grundrechte“ als Vorteil nutzen?
Friege:
Wir haben die Situation, dass Menschen einerseits durch enge Datenschutzvorschriften geschützt werden sollen, sie andererseits aber freiwillig und teils sehr freizügig mit ihren Daten umgehen. Dieser grundsätzliche Widerspruch ist gesellschaftlich ungelöst. Für uns bei CEWE gilt allerdings: Wenn uns Menschen sehr persönliche Momente wie ihre Fotos anvertrauen, dann muss in allen Fällen dem Bedürfnis nach vertrauensvollem Umgang mit den Daten entsprochen werden.  

Wie wichtig sind Wahrnehmung und Bedeutung Ihres Hauses und Ihrer Person in sozialen Netzwerken? 
Friege: Bei uns geht es in sozialen Netzwerken in der Regel um das Unternehmen und unsere Produkte. Mit unserem klaren Bekenntnis zur nachhaltigen Unternehmensführung geben wir zudem ein Statement zur Wahrnehmung von Verantwortung für die Region und die Gesellschaft ab. Wir lassen auch keinen Zweifel daran, dass wir werteorientiert demokratisch und europäisch ausgerichtet sind, zumal wir als europäischer Marktführer auf diese Basis angewiesen sind.

Welches digitale Start-up hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt und warum?
Friege: artboxONE. Bei diesem Start-up trifft das Herzblut der Gründerin und ihres Teams auf die Leidenschaft von Künstlern. Diese Vielfalt und Intensität zeigt die pure Freude daran, den Alltag für jeden auf seine Weise kreativ schöner zu machen. Das berührt mich immer wieder aufs Neue.

Welchen digitalen Service nutzen Sie persönlich am liebsten und warum?
Friege: Das CEWE FOTOBUCH, weil ich damit besondere Momente mehrfach erleben kann. Das ist mir besonders deutlich geworden, als ich nach einer großen Bergtour in Ladakh mein CEWE FOTOBUCH gestaltet habe und so eigentlich jeden Schritt nochmals setzte, bis zum Gipfel auf 6.150 Metern. Und meine beiden Bergkameraden haben sich riesig über das fertige CEWE FOTOBUCH gefreut.

Wer ist Ihr Vorbild als Transformer/Digitalisierer?
Friege: Das ist ganz klar Dr. Hollander, mein Vorgänger bei CEWE. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass es dieses Unternehmen heute noch gibt und dass es so gut am Markt positioniert ist. Mit großem Engagement und Pioniergeist hat er dafür gesorgt, dass die Transformation von analog zu digital frühzeitig und konsequent umgesetzt wurde. Dabei sind Trends stets als Chance verstanden und genutzt worden. So ist es bis heute geblieben. Über die Jahre hinweg ist es gelungen, dies mit einer hohen Innovationskraft in die DNA von CEWE zu implementieren.

Teil 1: Digital sein allein reicht nicht aus

Teil 2: „An der Schnittstelle zischen Studium und Beruf”

Teil 3: „Werteorientiert demokratisch”

 

 

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