Kanzlei 2.0

Steuerberatung profitiert von digitaler Kommunikation

Dornbach Unternehmensdaten

Beeinflusst das alles die Nähe zum Mandanten?

Bork: Wichtig ist, dass sich Steuerberater und Mandant kennen und vertrauen. Wenn dieses Verhältnis besteht, hat die weitgehende digitale Kommunikation keinen Einfluss auf das Nähegefühl des Mandanten. Vom Steuerberater wird letztendlich erwartet, dass er die Themen des Mandanten im Blick hat und immer rechtzeitig handelt. Insoweit sind Steuerberater nach wie vor in erster Linie Dienstleister.

Wie gestaltet sich die digitale Anbindung des Mandanten an den Berater in der Praxis?

Bork: Innovative kleine Kanzleien arbeiten mit Public-Cloud-Lösungen oder Plattformen zum Datentransfer. Wir setzen nach wie vor auf eine lokale server­basierte Lösung anstelle einer Cloud- oder „Software as a Service“-Lösung für den Datenaustausch mit den Mandanten. Der Standardfall scheint mir aber immer noch das Datev-Rechenzentrum mit seiner schwerfälligen Anbindung der Mandanten zu sein.

Ist der Robo-Auditor ein Zukunftsmodell, das Ab­hilfe schaffen kann?

Bork: Ich kann mir den Einsatz einer solchen Maschine etwa bei einer Abschlussprüfung vorstellen. Jedoch können auch im Bereich der Steuererklärung KI-gestützte Prüfungsroutinen zur Anwendung kommen, welche die Beratungsqualität verbessern.

MEIN ZIEL: Das, was wir im Privatleben als Produkterlebnis kennen, müssen wir auch in die Kanzlei bringen.

Teil 1: Digitalisierung der Steuerberatung

Teil 2: Steuerberatung profitiert von digitaler Kommunikation

 

 

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