Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 

Hamburg, 19.05.2017

Teil 3: Ein Ohr am Markt


Angaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2016  *ohne internationale Vertragspartner   

 

Wie wichtig sind Wahrnehmung und Bedeutung Ihres Hauses und Ihrer Person in sozialen Netzwerken?
Ashworth: Als ein Unternehmen, in dem Innovation einen wichtigen Stellenwert hat, beziehen wir soziale Netzwerke in die Unternehmenskommunikation ein. Global nutzen wir Twitter, Facebook, LinkedIn und im deutsch-österreichischen Markt auch Xing, um unsere Follower über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Persönlich nutze ich LinkedIn um vernetzt zu sein und neue Kontakte zu knüpfen. All diese Kanäle helfen uns dabei, die Stimmung unserer Kunden und am Markt aufzufangen und damit arbeiten zu können. Besonders für Innovationen ist es wichtig, immer direkt im Austausch mit der relevanten Zielgruppe zu stehen.

Welches digitale Start-up hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt und warum?
Ashworth: Ich bin immer noch von Unternehmen wie Spotify, AirBnB, Netflix und Uber begeistert. Diese sind zwar keine Start-ups im herkömmlichen Sinne mehr, aber ich finde es faszinierend, wie sie sich voll und ganz auf die Kunden eingelassen haben. Sie haben den Markt genau analysiert, die Kundenwünsche herausgefiltert und ihr Angebot darauf aufgebaut. Einfach ausgedrückt, haben diese Unternehmen einfach zugehört und sind damit global erfolgreich geworden.

Wissen Sie, wie Ihr Unternehmen und Sie persönlich in den sozialen Netzwerken eingeschätzt werden? Wenn ja, wie und beeinflussen sie die Meinungsbildung dort?
Ashworth: Natürlich beobachten wir, wie wir als Unternehmen eingeschätzt werden. Wir kommunizieren auf unseren Kanälen transparent und gehen auf Kritik direkt ein, um der Lösung eines Problems näher zu kommen. Wir beeinflussen die Meinungsbildung dort aber nicht – es ist ja das Schöne an der Meinungsfreiheit, dass jeder seine Ansichten frei teilen kann. Nur so erhält man ein realistisches Feedback direkt vom Markt und kann dort ansetzen.

Gibt es Momente im Berufs- und im Privatleben, in denen Sie sich die Abwesenheit digitaler Geräte und Services wünschen?
Ashworth: Im Urlaub im afrikanischen Busch verspüre ich keinerlei Bedürfnis nach digitalen Geräten. Alles was ich benötige, ist um mich herum: die faszinierende Natur und Ruhe Afrikas. Digitale Services würden davon nur unnötig ablenken.

Wer ist Ihr Vorbild als „Transformer/Digitalisierer“?
Ashworth: Hier kann ich ganz klar den CEO von Accenture, Pierre Nanterme, nennen. Die Art und Weise, wie er die Transformation und digitale Weiterentwicklung von Accenture durchgesetzt hat, finde ich bewundernswert. Er geht offen auf Neues zu und sieht die Digitalisierung als Chance und Zukunft an.

Welches Digitalprojekt schieben Sie persönlich an?
Ashworth:
Ich versuche die virtuelle Vernetzung in unserem Unternehmen vorzuleben und voranzutreiben. Wir haben eine soziale Plattform, über die alle Mitarbeiter auf der ganzen Welt miteinander kommunizieren und etwa Neuigkeiten, den Status ihrer Projekte oder Fragen miteinander teilen. Ich finde die Synergien wichtig, die sich daraus ergeben, und begrüße das gemeinsame Arbeiten über Ländergrenzen hinweg.

Teil 1: Mutiger werden

Teil 2: „Anfängliche Skepsis ist Teil der menschlichen Natur“

Teil 3: Ein Ohr am Markt

 

 

Das interessiert andere Leser

  • Nachfolgetypen

    Wer ein Unternehmen aufbaut, wünscht sich meistens, dass das Lebenswerk von einem Familienmitglied weiterentwickelt wird. Lesen Sie, welche Faktoren die Nachfolge begünstigen.

  • Self-Storage Startups mit neuen Lagerraum-Lösungen

    Der Arbeitsplatz von heute gewährt freie Platzwahl in Coworking-Spaces. Doch die neue Flexibilität hat Ihren Preis: mangelnder Stauraum für Papiere und Akten. Die Shareing Economy bietet Lösungen.

  • Franchise Expo18 Logo
    Save the date - Franchise Expo18 im September in Frankfurt

    Die Franchise Expo18 bringt vom 27. bis zum 29.09.2018 über 100 internationale Aussteller auf das Messegelände in Frankfurt und bietet Informationsmöglichkeiten und spannende Workshops rund um Franchising.

  • Israels Innovationen

    Israel ist eine der größten Innovationsschmieden der Welt. Der Erfolg der Startup-Nation hat System, der Staat investiert massiv in Forschung und Entwicklung.

  • Allen gerecht werden

    Die Ökonomin Kate Raworth fordert ein fixes Umdenken der Wirtschaft und plädiert für ein Gleichgewicht zwischen Kapitalismus, sozialer Gerechtigkeit und Ökologie.

  • Meer und mehr Gründergeist

    Die Suche nach Erfolg im digitalen Zeitalter führt nach Israel ins Silicon Wadi – wo die Menschen mit Begabung, Bildung und Begeisterung kritische Umstände in Stärken verwandeln.

  • Du kommst hier nicht rein!

    Kryptotrojaner, DDos-Attacken, Phishing – Cyberkriminelle verfügen über ein großes Waffenarsenal. Höchste Zeit für entsprechende Abwehrstrategien.

  • Nachfolge im Franchise

    Eine Unternehmensnachfolge im Franchising weist generell deutlich weniger Minenfelder auf als die Gründung eines neuen Unternehmens. Wie es geht und worauf zu achten ist erfahren Sie hier.

  • Bio-Unternehmen suchen Nachfolger

    Biobetriebe tun sich besonder schwer einen Nachfolger zu finden. Neben Unternehmergeist muss er auch eine ökologische Einstellung mitbringen. Was bei der Suche hilft erfahren Sie hier.

  • Was einen »Leitwolf« und einen kleinen und mittelständischen Unternehmer verbindet

    Die Unternehmergeneration, die heute mit dem Problem einer Unternehmensnachfolge konfrontiert wird, ist ein Produkt ihrer Zeit und der Gesellschaft.

  • Bürgschaftsbanken fördern massiv Nachfolge im Mittelstand

    Deutschland hat ein Nachfolgeproblem. Im Mittelstand fehlen bis Ende 2019 rund 240.000 neue Inhaber für kleine und mittlere Unternehmen.

  • Franchise oder Startup?

    Die Vor- und Nachteile beider Modelle im Check. Ein Leitfaden für alle, die sich selbstständig machen wollen.

  • Israels Gründergeist

    Shai Agassi ist so etwas wie der Bill Gates des Silicon Wadis. Mit seiner ersten Gründung fuhr Agassi erstmal gegen die Wand. In Israel aber gehören Rückschläge zum Geschäft.

  • Darf's etwas teurer sein?

    Professionelles Pricing, Omnichannel im Vertrieb, Customization: Dr. Georg Tacke, CEO der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners über Vertriebs- und Marketingtrends 2018.

  • NEU auf DUB.de: Top-Platzierung in den Suchergebnissen

    Steigern Sie die Aufmerksamkeit für Ihre Anzeige. Positionieren Sie sich vor den Basis-Inseraten und erhöhen Sie durch die besondere Darstellung Ihre Inseratsaufrufe.

  • Einfach loslassen

    Ein Praxisbeispiel zeigt, wie die verspätete Unternehmensnachfolge gelingt.

  • Das Lebenswerk sichern

    Welche Rolle die Emotionen bei der Unternehmensübergabe spielen.

  • Die Meister des Franchise

    Die Vor- und Nachteile von Master-Franchise-Lizenzen.

  • DUB setzt Oettingers digitalen Bildungsgutschein um

    Der Politik einen Schritt voraus: Hamburger Verleger Jens de Buhr füllt die Forderung des EU-Kommissars Günther Oettinger nach Gutscheinen zur digitalen Weiterbildung mit Leben.

  • Franchisegründungen und Beteiligungskapital

    Worin unterscheiden sich Business Angels und Venture Capital? In welcher Phase ist welche Art von Beteiligungskapital die richtige? Und was passiert beim Exit? Ein Experte klärt auf.

  • Gemeinsam wachsen

    Nicht nur in der Gastronomie expandieren Unternehmen mithilfe von Franchisenehmern. Auch im Handel, im Handwerk und im Dienstleistungsbereich ist diese Vertriebsform weit verbreitet.

  • Ziele und Sorgen der nächsten Unternehmergeneration

    Gestalten statt verwalten: Die nächste Generation der Unternehmer will nicht nur das Erbe fortführen, sondern die Digitalisierung vorantreiben, zeigt eine aktuelle Umfrage.

  • Mama startet durch

    Als Mutter erfolgreich im Job zu sein, ist in Deutschland oft nicht leicht. Die Erfolgsgeschichten zweier Start-up-Gründerinnen zeigen, wie es dennoch geht.

  • Folge-Wirkung

    Wer übernimmt das Unternehmen? Ein Familienmitglied oder doch jemand Externes? Rechtsanwalt Dr. Daniel Mundhenke über eine der entscheidenden Fragen bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger.

  • Familienunternehmen erwärmen sich für einen Einstieg von Private-Equity

    Beteiligungsgesellschaften waren lange ein rotes Tuch für deutsche Familienunternehmen. Nun findet ein Umdenken statt – auch getrieben durch fehlende Optionen.

  • So läuft eine Due Diligence ab

    Steuernachforderungen, hohe Abfindungssumme, verzwickte Kundenbeziehungen: Risiken bei einem Unternehmenskauf gibt es viele. Eine Due Diligence ist deshalb zwingend erforderlich.

  • Beiräte in Franchisesystemen

    Wie wird ein Beirat organisiert? Was sind die Aufgaben und die Arbeitsweise? Und welche positiven und negativen Aspekte gibt es? Erfahren Sie mehr über Beiräte in Franchisesystemen.

  • Starke Motivation

    Das Nahziel von Bobfahrer Thorsten Margis und Rennrodler Julian von Schleinitz (Foto) ist die erfolgreiche Teilnahme bei Olympia 2018. Ihre Fernziele: Mastertitel und Promotion an der Hochschule.

  • Smarter leben

    Neue Technologien machen die eigenen vier Wände intelligent. Arne Sextro, Smart-Home-Experte bei EWE, über Chancen und Möglichkeiten ferngesteuerter Haustechnik.

  • Falsche Vorstellung

    Die Berater von Project Partners sind Spezialisten für die Umsetzung der Blockchain. Wie sich ein Unternehmen der Technologie öffnen kann, erfahren Sie im Interview.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick