Hamburg, 13.03.2017

Teil 5: „Unser gemeinsamer Gegner ist das Papier“

Wie fördern Sie bei DocuSign Innovationen?

Krach: Innovation ist einer unserer Grundwerte. Den Status quo zu hinterfragen war stets unser Kernprinzip und ist heute unser Mantra. Wir messen unseren Erfolg am Erfolg unseres Kunden, mit dem wir gegen einen gemeinsamen Gegner kämpfen: Papier. Mit diesem Ziel vor Augen stellen wir die weltweit besten Leute ein und übertragen ihnen nicht nur Verantwortung, sondern auch die Autorität, eigenständig zu handeln. Wir schaffen ein vertrauensvolles, sicheres Umfeld, in dem sich unsere Führungspersönlichkeiten entwickeln können, und folgen dem Credo, dass es keine schlechten Ideen gibt – außer sie stammen vom Chairman (lacht).

MEIN TIPP: In 90 Prozent der Fälle trifft mein Team die gleichen Entscheidungen wie ich, bei den restlichen zehn Prozent sind neun von zehn Entscheidungen wahrscheinlich sogar besser als meine, und ein Prozent opfere ich gern für reibungslosere und schnellere Abläufe im Tagesgeschäft.

Haben Sie ein Lebensmotto? Wenn ja, verraten Sie es uns?

Krach: Anderen zum Selbsthandeln helfen. Ich will unser Team stärken und den Menschen mehr Eigenverantwortung übertragen. Und dann passiert nämlich folgendes: Es werden erstens bessere Entscheidungen getroffen – die Leute, die im Projekt involviert sind, treffen bessere Entscheidungen. Zweitens Entscheidungen schneller gefällt – man muss nicht mehr bei den ganzen Vorgesetzten tausendmal nachfragen. Drittens Projekte noch stärker gefördert – die Leute unterstützen die Dinge, die sie miterschaffen haben.

Was tun Sie zum Ausgleich für Körper und Geist?

Krach: Mein Tag beginnt um vier Uhr morgens. Ich gehe zunächst joggen oder schwimmen, das ist meine Art zu meditieren. Danach plane ich meinen Tag und bin dann bereit für die beste Übung in Sachen Diplomatie und Multitasking: ein Frühstücksdate mit meinen fünfjährigen Zwillingen. Sie versprühen so viel Energie, Liebe und Optimismus, dass ich anschließend jede Herausforderung, die sich mir in den Weg stellt, anpacken kann.

Teil 1: Mission papierlose Welt

Teil 2: „Jede geschäftliche Beziehung basiert auf Vertrauen“

Teil 3: „Überraschungen behalten wir uns für Geburtstage vor“

Teil 4: „Für mich ist Glück, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft“

Teil 5: „Unser gemeinsamer Gegner ist das Papier“

 

Das interessiert andere Leser

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis

Was Unternehmer wissen müssen

DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis

Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick

Das interessiert andere Leser
  • 14.-16.11.2019 | FRANCHISE EXPO19 | Frankfurt

    Die erfolgreiche Messe geht in die zweite Runde. Der neue Szene-Treff für Menschen mit Lust auf Selbständigkeit, Interesse an Franchising und für Unternehmen, die über Franchising expandieren wollen.

  • Verbesserte Suchfunktion und erweiterter Support auf DUB.de
    Neue Funktionen auf DUB.de

    Verbesserte Suchfunktion und erweiterter Support - lesen Sie in der folgendeen Meldung mehr zu den Neuerungen auf DUB.de.

  • Franchise: Deutschland ist attraktivster Franchising-Standort
    Franchise: Traumstandort Deutschland?

    Franchising in Deutschland ist laut dem International Franchise Attractiveness Index die beste Wahl wenn es um den idealen Standort geht.

  • Zielabgleichung - Wollen Verkäufer und Käufer tatsächlich das Gleiche?
    Zielabgleichung - Wollen Verkäufer und Käufer tatsächlich das Gleiche?

    Damit die Unternehmensnachfolge gelingt, ist Klarheit über die eigenen Ziele und Bedürfnisse sowie auch der anderen Seite von Vorteil. Worauf sollten beide Seiten achten damit das Geschäft gelingt?

  • Unternehmensbewertung: Was Firmeninhaber wissen müssen
    Das Gelbe vom Ei?

    Was ist mein Unternehmen wert? Das Ertragswertverfahren und die Discounted-Cashflow-Methode werden oft zur Ermittlung genutzt. Kleine Firmen sollten eine andere Methode nutzen.

  • Videointerview zur Unternehmensnachfolge
    Videointerview: Herausforderung Unternehmensnachfolge

    Dr. Daniel Mundhenke und Andreas Grandt (BRL) im Interview: Die Experten berichten von Herausforderungen aus der Praxis, den unterschiedlichen Formen der Nachfolge, über Fallstricke dabei und vieles mehr.

  • „Die Party zieht vom Haus in den Garten“

    Droht ein Ende des Immobilienbooms? Die Experten Andreas Schütz, Ottmar Heinen, Daniel Hoffmann und Malte Thies diskutieren über mögliche Lösungen des Wohnraummangels und die Rolle der Politik.

  • DUB-Video: Die fünf häufigsten Fehler beim Unternehmensverkauf
    DUB-Video: Die fünf häufigsten Fehler beim Unternehmensverkauf

    Dem Verkauf eines Unternehmens wird oft nicht der richtige Stellenwert eingeräumt. Oft scheitert er aus ebenso profanen wie vermeidbaren Fehlern. Das sind die fünf häufigsten.

  • Nachfolge und Digitalisierung
    Unternehmensnachfolger von morgen

    Unternehmensnachfolge ist für viele Betriebe herausfordernd. Nun erschwert die Digitalisierung noch den Prozess. Sind vor allem die mittelständischen Unternehmen auf den bevorstehenden Wandel vorbereitet?

  • Künstliche Intelligenz: Die Führungskraft von Morgen?
    Künstliche Intelligenz: Die Führungskraft von Morgen?

    Zukunftsforscher Kai Gondlach attestiert der KI schon heute die Fähigkeit bessere Führungsentscheidungen zu treffen. Bis 2050 wird die vierte industrielle Revolution die Politik erreichen.

  • Dienstleistung oder Einzehlandel: Wo finde ich das passende Franchise Unternehmen?
    Zwei Franchise Konzepte – eine Entscheidung

    Ladengeschäft oder Dienstleistungsunternehmen aufmachen? Das sollte man als Franchise-Interessierter am Anfang klären - über die Vor- und Nachteile der Konzepte.

  • Unternehmensübernahme der besonderen Art: Haikutter Alexa hat nach langer Suche einen neuen Kapitän gefunden
    Immer ´ne Handbreit Wasser unterm Kiel

    Auch der Betrieb von Traditionsschiffen kennt Nachfolgeprobleme. Manchmal klappt es aber auch. Das zeigt das Beispiel des Traditionsschiffs Alexa.