Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 

Hamburg, 13.03.2017

Teil 4: „Für mich ist Glück, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft“

Der Kampf um die (digitalen) Talente: Welche Strategien setzen Sie ein, um die besten Talente für DocuSign zu rekrutieren?

Krach: Beim Rekrutieren von Top-Talenten konzentrieren wir und bei DocuSign nicht nur auf unser Ziel, sondern möchten auch ein innovatives Umfeld schaffen, wo sich unsere Führungspersönlichkeiten entwickeln und Erfolg haben können. Bei DocuSign gibt es 5 „Leadership-Gebote“:
(1) Fordere immer den Status quo heraus (DocuSign wurde nach diesem Prinzip gegründet); (2) Inspiriere zu einer gemeinsamen Vision (Management 101, Menschen unterstützen die Dinge, zu denen sie beigetragen haben); (3) Ermögliche es anderen, sich einzubringen (Delegierung von Autorität und nicht nur von Verantwortung); (4) Lass dein Herz sprechen (Menschen können dein Konzept ablehnen, aber sie können dir nicht deine Leidenschaft absprechen); (5) Gestalte den Weg (die stärkste Form der Führung ist es, selbst als gutes Beispiel voranzugehen). Diese Gebote sind zentrale Punkte unseres Rekrutierungsverfahrens und helfen uns dabei, Top-Talente einzustellen.

Welche persönliche Eigenschaft ist angesichts der heutigen Herausforderungen die Wichtigste?

Krach: Ich stamme aus einem kleinen Ort im Mittleren Westen in Ohio und meine Eltern haben mir beigebracht, dass es nichts Wichtigeres gibt, als hart zu arbeiten, besonders dann, wenn keiner zuschaut. Für mich ist Glück, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Je härter man arbeitet, desto mehr Glück hat man auch. Ein Landsmann aus Ohio, der gleichzeitig auch zu den großartigsten Erfinder der Geschichte gehört, hat das mal sehr gut zusammengefasst: „Die meisten Menschen versäumen die günstige Gelegenheit, weil sie im Overall ankommt und nach Arbeit aussieht.“ Dieser Satz hat mich während meiner gesamten beruflichen Laufbahn begleitet und ich halte bis heute daran fest.

Wie hat die fortschreitende Digitalisierung Sie verändert oder beeinflusst? 

Krach: Als ich in den 70er Jahren meine Karriere bei General Motors (GM) begann, war nur sehr wenig digital. Seitdem aber habe ich mit der Digitalisierung und Automation Karriere gemacht. Ich war in der glücklichen Lage in den 80er Jahren zu den frühen Pionieren im Bereich der Robotik zu gehören und GMF Robotics zu leiten. Das war ein Joint Venture zwischen Fujitsu Fanuc und GM. Danach habe ich zu einigen wegweisenden Entwicklungen beigetragen: Mechanical Design Synthesis bei Rasna im Bereich Engineering-Software und später mit dem Aufkommen des Internets zum B2B-E-Commerce bei Ariba. Als ich vor sieben Jahren bei DocuSign anfing, habe ich sehr schnell begriffen, was für eine Riesen-Chance es für die Welt ist, einfach alles zu digitalisieren; dies gilt besonders für das gesamte Vertragswesen. Darauf haben wir gebaut und Digital Transaction Management ins Leben gerufen. Damit kann jeder immer, überall, sicher und über jedes Gerät Transaktionen abwickeln.

Teil 1: Mission papierlose Welt

Teil 2: „Jede geschäftliche Beziehung basiert auf Vertrauen“

Teil 3: „Überraschungen behalten wir uns für Geburtstage vor“

Teil 4: „Für mich ist Glück, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft“

Teil 5: „Unser gemeinsamer Gegner ist das Papier“

Nach oben

 

 

Das interessiert andere Leser

  • Auf den Punkt flüssig - Teil 2

    Factoring stellt eine Alternative zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung für Lieferanten dar. Doch was können Abnehmer tun, um ihr Working Capital zu optimieren?

  • So unterschiedlich treu sind Gesellschafter von Familienfirmen

    82 Prozent der Familienunternehmer schätzen den Zusammenhalt untereinander als hoch ein. Unterschiede gibt es zwischen Großfamilien und in verschiedenen Stämmen organisierten Gesellschaftern.

  • Drama Neugründungen: Deutschland rutscht im Vergleich ab

    Deutschland, Gründerland? Das war einmal! Das belegt auch eine Statistik der Industrie- und Handelskammern, die nun öffentlich wurde.

  • Kommunikation in Franchisesystemen

    Ein Experte erläutert, worauf Franchisegeber und -nehmer dabei achten sollten.

  • Neuerungen in der DUB-Unternehmensbörse

    Übersichtlicher, einfacher und erfolgversprechender. Das sollen die neuen DUB-Unternehmensbörsen und DUB-Käuferbörsen jetzt bieten. Wir haben einige Felder ergänzt und besonders das DUB-Matching eingeführt.

  • Die ganze Wahrheit über ältere Gründer

    Hartnäckig hält sich der Mythos des jungen Gründers. Tatsächlich steigt das Alter der Entrepreneure in Deutschland. Wo werden ältere Gründer aktiv, was müssen sie beachten?

  • Neue Wege gehen

    Die Welt dreht sich digital – auch in der bAV-Verwaltung sind zunehmend smarte IT-Lösungen gefragt. Sie sind der Schlüssel, um betriebliche Altersversorgung künftig attraktiver zu machen.

  • Ist Ihr Unternehmen ausreichend gegen Cyber Angriffe geschützt?

    Machen Sie jetzt den kostenlosen Schnelltest!

  • America First

    Die fünf wertvollsten Unternehmen der Welt stammen aus den USA – Alphabet, Apple, Amazon, Microsoft und Facebook. Sieben namhafte Unternehmensberatungen haben das Potenzial der Tech-Riesen exklusiv bewertet.

  • Der Chef von Morgen

    Im Sport war er ein Spätzünder, dafür startet Johannes Lochner jetzt doppelt durch: Leitung eines Bobteams, Masterstudium – ein besseres Training für Führungskräfte gibt’s kaum.

  • Die Digitalisierung der Rekrutierung von Franchise-Partnern

    Lesen Sie hier, welche Rolle die Digitalisierung bei der Rekrutierung von Franchise-Partnern einnimmt.

  • Franchise-Umfrage: Wo, bitte, geht’s hier zum neuen Personal?

    Zum zweiten Jahr in Folge hat die Deutsche Unternehmerbörse Franchise-Systeme nach ihren größten Herausforderungen im Markt gefragt. Ganz oben: Die Suche nach Personal.

  • Späte Führungsnachfolge

    Der Brillenkönig Günther Fielmann behält noch weitere drei Jahre das Zepter in der Hand. Erst 2020 will er das Unternehmen in die Hände seines Sohnes legen.

  • Sachsen-Anhalt legt Fonds für die Unternehmensnachfolge auf

    Immer wieder scheitern Firmennachfolgen an der Finanzierung. Sachsen-Anhalt will dem nun vorbeugen – mit einem Fonds, ausgestattet mit 265 Millionen Euro.

  • „Psst, haben Sie schon gehört … ?“

    Wenn die Gerüchteküche brodelt, hat das selten Gutes zu bedeuten. Erst recht, wenn es um den Verkauf eines Unternehmens geht.

  • Zu schön, um wahr zu sein

    Was Franchisegeber Geschäftspartnern in spe über ihr System verraten müssen und woran man schwarze Schafe erkennt.

  • Geld vom Staat

    Auch Franchisenehmer kommen in den Genuss von staatlichen Fördertöpfen. Es müssen nur drei Kriterien erfüllt werden.

  • Deutschland paradox

    Die Bundesrepublik spielt wirtschaftlich in der ersten Liga – außer beim Gründungsgeschehen. Wie kann das sein?

  • Alles VUKA, oder was?

    Volatil, unsicher, komplex, ambivalent, kurz: VUKA. So beurteilen viele Chefs die Digitalisierung. Was tun?

  • Optimistische Chefs

    Deutschlands Unternehmer strotzen vor Optimismus. Dabei müssen sie in einem Punkt noch mächtig aufholen.

  • Erst Praktikum, dann Nachfolger

    Warum der Chef in spe bei seinem neuen Unternehmen erstmal eine Hospitanz absolvieren sollte.

  • Pflichtteilsrechte – die Büchse der Pandora

    Verstirbt ein Unternehmer, müssen häufig Kredite aufgenommen werden, um Erben auszuzahlen. Doch es geht auch anders.

  • Mehr als nur ein Spiel

    Zocken, daddeln – ist doch Kinderkram? Weit gefehlt. Video spielen ist zum Milliardenmarkt avanciert. So wollen Unternehmen und Vereine auf den neuen Goldesel aufsatteln.

  • Begehrte Pleitefirmen

    Warum ausländische Investoren um insolvente deutsche Unternehmen feilschen.

  • Gesucht, gefunden

    Wer genau weiß, was er will, wird schneller fündig: zum Beispiel auf der DUB-Franchisebörse. Im Fall von Lutz Große und dem System Filtafry war das ein Glücksfall für alle Beteiligten.

  • Risiko Familienunternehmen

    Familienunternehmen können schneller von einer Insolvenz bedroht sein als andere. Doch das Risiko lässt sich senken.

  • Den Quick Fix gibt es nicht

    Industrie 4.0. Der Trend ist da, die Umsetzung lahmt: Das Potenzial der vierten industriellen Revolution wird hierzulande nicht ausgeschöpft. Zwei Experten verraten, was dafür nötig ist.

  • Von Mäusen und Gazellen

    „Growth Guy“ Verne Harnish, Gründer der Entrepreneurs’ Organization, Autor und Coach, verrät, warum Unternehmer einsam sind und wann das beste Timing für Firmenausbau oder -verkauf ist.

  • Keine Angst vor dem blauen Brief

    Wenn ein Familienunternehmen einen neuen Chef bekommt, werden Mitarbeiter selten gekündigt. Im Gegenteil.

  • Passende Partner

    Wenn ein Franchisenehmer einen Nachfolger für sein Unternehmen sucht, ist auch der Franchisegeber gefragt – um ihn dabei im Sinne des Systems zu unterstützen.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen

Jetzt Newsletter bestellen

DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick