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Teil 3: „Sich nicht vom Gegenwind umblasen lassen“

War for (digital) talents: Was tun Sie, um die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu rekrutieren?

Drees: Wahrscheinlich dasselbe wie Sie. Das Wichtigste - wir bieten spannende Aufgaben und halten im Markt die Augen und Ohren auf. Daneben müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu zählen flexible Arbeitszeitmodelle genauso wie angenehme Büro- und Arbeitswelten. Wenn die digitalen Propheten nicht zum Berg kommen, dann muss der Berg sich eben selbst aufmachen und etwas näher an die „Daten-Künstler“ von heute heranrücken. Wir müssen jungen Talents zeigen, dass wir bei MAN kein fahrendes Eisen verkaufen, sondern Transportlösungen, die sich zukünftig auf Konnektivität stützen.

Welche Innovation beeindruckt Sie persönlich bis heute am meisten?

Drees: Schwer, da gibt’s nicht nur eine. Jede Zeit hat ihre Innovationen und ihre besonderen Leistungen wie die Dampfmaschine, den Dieselmotor oder das Flugzeug. Das alles waren bahnbrechende Leistungen, die auf ihre Art wegweisenden Charakter hatten. Am meisten beeinflusst uns heute die Digitalisierung und die Einführung des Smartphones.

Bücher, Reisen, Gespräche: Was tun Sie, um persönlich fit zu bleiben in Sachen „Herausforderungen der Zukunft?“

Drees: Mein Job lässt mir leider wenig Zeit zum Lesen, aber ich habe ein interessantes und bunt gemischtes Netzwerk im beruflichen und im privaten Bereich, mit dem ich mich gerne und so oft es geht intensiv austausche. Lesen tue ich gern geschichtliche Bücher und Biographien von Staatsmännern, weil man aus der Geschichte viel lernen kann.

Welche Eigenschaft ist die wichtigste, um sich Herausforderungen stellen zu können?

Drees: Optimismus und der Wille, Dinge zu bewegen. Dazu muss man per se entscheidungsfreudig sein. Das lernt man nicht auf Seminaren. Außerdem schätze ich klare Vorgehensweisen bei allen Aktivitäten und unternehmerischen Mut - sich nicht vom Gegenwind umblasen lassen.

Gibt es ein Motto, nach dem Sie leben?

Drees: Heitere Gelassenheit!

MEIN TIPP: Wandel fängt immer bei einem selbst an. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Teil 1: Daten auf Achse

Teil 2: „Es muss erlaubt sein, Fehler zu machen“

Teil 3: „Sich nicht vom Gegenwind umblasen lassen“

 

 

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