Hamburg, 19.05.2017

Teil 3: „Die zahlreichen Facetten des menschlichen Hörsinns“

 

Wie wichtig sind Wahrnehmung und Bedeutung Ihres Hauses und Ihrer Person in sozialen Netzwerken? Wie beeinflussen Sie die Meinungsbildung dort?
Hochmair: Soziale Netzwerke haben auch für uns eine große Bedeutung – wir bedienen das veränderte Informationsverhalten unserer Kunden und sind auf Facebook, Twitter und Youtube aktiv. Das Internet ist vor allem bei Gesundheitsbelangen häufig die erste Informationsquelle – deshalb nutzen wir die neuen Medien gezielt, um aufzuzeigen, was wir tun, was mit unseren Produkten möglich ist und was nicht. Erst zum Welttag des Hörens Anfang März haben wir in Deutschland das HörPaten-Programm gestartet: Auf www.hörpaten.de können Interessierte mit Cochleaimplantat-Trägern direkt in Kontakt treten. Für einen unverbindlichen Austausch und um all die Fragen loszuwerden, die nur jemand beantworten kann, der selbst ein Implantat nutzt.  

In Innsbruck hat MED-EL das ScienceCenter AUDIOVERSUM gegründet. Was steckt dahinter? 
Hochmair:
Im AUDIOVERSUM ScienceCenter werden die zahlreichen Facetten des menschlichen Hörsinns dank einzigartiger Exponate auf interaktive Weise erlebbar. So wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig und wertvoll ein gut funktionierender Hörsinn für die Lebensqualität und die Entwicklung des Menschen ist. Eine Zeitreise durch die beeindruckenden Entwicklungen implantierbarer Hörsysteme zeigt den Pionier- und Erfindergeist der Firma MED-EL.

Welches digitale Start-up hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt und warum?
Hochmair: Jacoti: Es ist ein Unternehmen, das Hörlösungen auf der ganzen Welt erschwinglich machen möchte, auch in finanziell schwachen Regionen. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Integration eigener Technologie mit internetfähiger mobiler Consumer Hardware.

Welchen digitalen Service nutzen Sie persönlich am liebsten und warum?
Hochmair: Verschiedene Apps, und ich suche gerne nach neuen.

Gibt es Momente im Berufs- und im Privatleben, in denen Sie sich die Abwesenheit digitaler Geräte und Services wünschen?
Hochmair: Nein, man kann diese ja immer noch ausschalten, was ich aber nur sehr selten tue.

Wer ist Ihr Vorbild als „Transformer/Digitalisierer“?
Hochmair: Da gibt es mehrere „Best Practise“-Unternehmen, welche wir ständig beobachten.

Nach welchem Motto leben und agieren Sie?
Hochmair: Selbst einen maximalen positiven Beitrag leisten und Familie wie Mitarbeiter davon begeistern und befähigen, das auch anzustreben.

 

Teil 1: Motor der Medizin

Teil 2: „Deutschland hat nach wie vor keine Start-up-Kultur“

Teil 3: „Die zahlreichen Facetten des menschlichen Hörsinns“

 

 

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