Hamburg, 13.03.2017

Teil 3: Es muss Grenzen geben

 

Welchen digitalen Fußabdruck möchten Sie setzen – welches Digitalprojekt schieben Sie persönlich an?

Rickmers: Ich möchte das nicht an einem einzelnen Projekt festmachen. Mein „digitaler Fußabdruck“ ist, die AGRAVIS in die Digitalisierung zu führen bzw. geführt zu haben. Also nichts anderes, als die AGRAVIS zukunftsfit zu halten und die Digitalisierung als Chance für Wachstum zu nutzen.

Wie wichtig ist die Wahrnehmung Ihres Hauses und Ihrer Person in sozialen Netzwerken?

Rickmers: Nirgendwo verbreiten sich Meinungen und Kommentare so schnell wie dort, dessen sind wir uns bewusst. Wir bespielen die sozialen Netzwerke deshalb zielgruppenspezifisch mit Inhalten aus dem Unternehmen und suchen dort den Dialog mit unseren Kunden. Aber auch die klassischen Medienkanäle haben für uns noch eine große Bedeutung. Ich selbst bin in verschiedenen Social Networks aktiv und nutze diese auch.

Welches digitale Start-up hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt und warum?

Rickmers: Mich beeindrucken grundsätzlich jene Start-ups, hinter denen eine gute Idee steht, die kreativ umgesetzt wird und den Kunden einen hohen Nutzwert bringt. Viele Start-ups haben gute Ideen, aber es fehlen oftmals die Marktkenntnisse oder das Produkt-Know-how. Andersherum fehlt Unternehmen manchmal die Schnelligkeit und die Leichtigkeit der Start-ups, diese Expertisen zusammenzubringen und daraus wirtschaftlich gesunde Unternehmen zu bauen, die unsere Wirtschaft zum Vorankommen benötig. Das ist die künftige Aufgabe. Und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein, deshalb gucken wir schon sehr genau hin, was sich auf dem Markt der Agtech-Start-ups in Deutschland und Europa so tut.

Wissen Sie, wie Ihr Unternehmen und Sie persönlich in den sozialen Netzwerken eingeschätzt werden? Wenn ja, wie und beeinflussen sie die Meinungsbildung dort?

Rickmers: Natürlich verschaffen wir uns einen Überblick über die Meinungsbildung zu unserem Unternehmen in den sozialen Netzwerken. Wir freuen uns, dass hier insbesondere die Arbeitgeberqualitäten der AGRAVIS sehr positiv bewertet werden, wie die vorderen Platzierungen beim Focus-Arbeitgeberranking zeigen, das in Zusammenarbeit mit den Portalen Xing und Kununu erstellt wird. Wir lassen hier nicht nach, wählen immer zielgruppenspezifische Ansprachen und kommunizieren offensiv die Leistungen, die die AGRAVIS zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Gibt es Momente im Berufs- und im Privatleben, in denen Sie sich die Abwesenheit digitaler Geräte und Services wünschen?

Rickmers: Ich glaube, es wäre weltfremd und ein Schritt zurück in die Romantik früherer Jahre, sich die Berufswelt heute ohne digitale Services vorzustellen. Was das Private angeht: Da ist jeder seines Glückes Schmied. Niemand ist gezwungen, zum Smartphone oder zum Tablett zu greifen. Auch ich nehme mir die Freiheit, hin und wieder mal offline zu sein.

Wer ist Ihr Vorbild als Digitalisierer?

Rickmers: Alle Menschen, die trotz aller Widerstände an ihre Idee glauben und sie erfolgreich realisieren. Steve Jobs sicherlich vorneweg mit seiner Apple-Erfolgsstory, aber auch Elon Musk als Vorreiter der Elektroautos haben meinen Respekt.

 

Teil 1: Es muss Grenzen geben

Teil 2: Es muss Grenzen geben

Teil 3: Es muss Grenzen geben

 

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