Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 

Hamburg, 31.03.2017

Gesundheit

Digitale Potenziale

Deutschland ist reif für ein digitales Gesundheitswesen. Auch junge Akademiker profitieren von smarten Fortschritten in Sachen Medizin und Vorsorge. Deshalb unterstützt Die Techniker Existenzgründer, Talente und Visionäre.

Wandel: Digitale Angebote boomen in vielen Bereichen (Foto: iStock.com/efks)

Schlange stehen vor den Kopierern, vergriffene Bücher in der Bibliothek, Terminlisten an Bürotüren der Professoren – diese Phänomene verschwinden zusehends aus dem Leben von Studierenden. Denn die Digitalisierung erfasst peu à peu die rund 450 Hochschulen in Deutschland.

Gesundheit aus dem Netz

Auch wenn die meisten Standorte noch weit von einem reinen virtuellen Studienangebot entfernt sind – erste Ansätze gibt es. Anstatt in überfüllten Hörsälen sitzen zu müssen, verfolgen beispielsweise schon heute immer mehr Akademiker ihre Vorlesungen online. Skripte und Aufsätze finden sie ebenfalls zunehmend im Netz statt in der Bibliothek. Dass Studierende einem digitalen Leben mehr als offen gegenüberstehen, zeigen die Zahlen einer Studie der Initiative D21. So etwa die durchschnittliche tägliche Internetnutzungsdauer nach Altersgruppen in Deutschland im Jahr 2016: Demnach verbrachten im vergangenen Jahr 20- bis 29-Jährige durchschnittlich 260 Minuten täglich im Internet. Die 30- bis 39-jährigen waren 216 Minuten online. Zu den Top-Angeboten im Netz gehören ganz klar Social-Media-Kanäle wie Twitter, Instagram und Snapchat. Viele Nutzer schätzen aber nicht nur die schnelle Kommunikation mit Freunden oder einer Community. Sie gehen auch in das World Wide Web, um sich zu informieren. Drei Viertel der Jüngeren beispielsweise suchen gezielt nach Informationen zu Gesundheitsthemen. Das geht aus der Studie #Smart-Health 2016 der Techniker (TK) hervor. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der TK 1.001 Personen befragt. Demnach ist die deutsche Bevölkerung sogar reif für ein digitales Gesundheitswesen. Zudem ist sie sowohl technisch gerüstet als auch überzeugt von den neuen Angeboten. 92 Prozent der Befragten halten es demnach für bestimmt oder wahrscheinlich zutreffend, dass es in zehn Jahren zum Alltag gehören wird, sich im Internet zu Gesundheitsthemen zu informieren.

Neue Standards setzen

Um die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche insgesamt noch weiter voranzutreiben, entwickelt die TK innovative Anwendungen, die neue Standards setzen. „Digitale Lösungen und auch die Vernetzung patientenbezogener Daten für das Wohlergehen des Einzelnen haben ein enormes Potenzial“, sagt Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK. „Wir als Techniker setzen uns aktiv dafür ein, die Vorteile der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nutzbar zu machen.“ Digitale Angebote können dazu beitragen, die Effizienz und Transparenz im Gesundheitswesen zu steigern und die Versorgung der Versicherten zu verbessern. Ein Beispiel: Jeder siebte Erwachsene in Deutschland nutzt bereits Wearables. Mehr als die Hälfte ist überzeugt, sich mit den digitalen Trainingsbegleitern mehr zu bewegen. Das ist ein Ergebnis der TK-Bewegungsstudie 2016.

Ganz nah am Kunden

Doch Schrittzähler und Videosprechstunden sind erst der Anfang. Knapp eine halbe Million Menschen in Deutschland hat zum Beispiel bereits einen der TK-GesundheitsCoaches im Internet genutzt. Tausende laden sich die Apps der TK wie den TK-Klinikführer oder die Migräne-App herunter. Auch der direkte Draht zu den Kunden ist der TK wichtig. Persönlich oder eben über das Internet. Im geschützten Kundenportal „Meine TK“ können Versicherte ihre Anliegen mit der TK direkt online klären. Sie füllen Anträge und Formulare am Bildschirm aus, laden ihre Belege hoch und reichen online ihre Krankmeldungen oder Rechnungen ein.

Services für Studierende und Start-ups

Studierende haben die Möglichkeit, über „Meine TK“ zum Beispiel ihre Studienbescheinigung anzufordern. Junge Akademiker profitieren von vielen weiteren, zum Teil speziell auf sie zugeschnittenen Angeboten: virtuelles GesundheitsCoaching, Vorsorgeuntersuchungen – zum Beispiel Hautkrebs-Screening ab 20 Jahren –, alternative Heilmethoden wie Homöopathie und Akupunktur. Rundumschutz im Urlaub oder bei Auslandssemestern steht ebenfalls hoch im Kurs. Als einzige bundesweite Krankenkasse bietet die TK Studierenden Betreuungsstellen an vielen Hochschulstandorten sowie speziell ausgebildete Hochschulberater. Diese große Vielfalt an digitalen und analogen Services kommt an: Mehr als 370.000 Studierende sind bei der TK versichert. Damit ist sie die erste Wahl für junge Akademiker, die sich eine günstige Krankenversicherung mit einem Plus an Gesundheitsangeboten wünschen. Mehr Informationen zu den Services für Studierende finden Interessierte auf der Homepage der TK www.tk.de unter dem Webcode 118512. Die TK punktet nicht nur mit ihren Versicherungsleistungen und Services bei der jüngeren Zielgruppe. Mit ihrem Start-up-Portal unterstützt sie Existenzgründer bei Fragen rund um ihr Unternehmen – vom lästigen Papierkram bis zur Umsetzung einer Idee für das Gesundheitswesen (mehr Informationen auf www.tk.de unter dem Webcode 922484).

Thinktank für smarte Ideen

Um Innovationen in der Gesundheitsbranche noch stärker voranzutreiben, haben die TK und das „Handelsblatt“ außerdem die Health-i Initiative ins Leben gerufen. Health-i will die besten Talente in den Bereichen Gesundheit und Gesundheitswirtschaft, die vielversprechendsten Start-ups und die innovativsten Denker Deutschlands entdecken und fördern. 2016 verliehen die Initiatoren mit dem Health-i Board – einem Gremium von über 80 Experten aus Wirtschaft, Gesundheit, Wissenschaft und Meinung sowie gleichzeitig Thinktank zum Thema smarte Gesundheit – unter anderem einen Award an drei Preisträger, die mit cleveren Ideen zu einer gesünderen Zukunft beitragen. So überzeugte beispielsweise die Anwendung SpinDiag. Mithilfe der Diagnoseplattform können Ärzte in weniger als 30 Minuten feststellen, ob ihre Patienten mit Krankheitserregern oder resistenten Bakterien infiziert sind. Klassische Testverfahren benötigen dafür mehrere Tage. SpinDiag trägt durch seinen Schnelltest dazu bei, Leben zu retten und gleichzeitig Kosten zu senken.

Die Internetplattform www.viomedo.de ist der Gewinner in der Kategorie Start-ups. Sie stellt Informationen zu klinischen Studien, die noch Patienten aufnehmen, in leicht verständlicher Form zur Verfügung. Kranke bekommen so schon heute Zugang zu der Medizin von morgen. Gleichzeitig unterstützt die Plattform forschende Pharmafirmen und wissenschaftliche Einrichtungen dabei, passende Patienten zu finden.

Mit dem kontaktfreien Schlafsensor SE 80 SleepExpert konnte sich die Beurer GmbH in der Kategorie Unternehmen durchsetzen. Er überwacht und analysiert das Schlafverhalten. So zeichnet der Sensor Herz- und Atemfrequenzen sowie Bewegungen auf und bewertet diese Daten individuell. Das erlaubt zum Beispiel Rückschlüsse auf mögliche Ursachen für Schlafstörungen.

Chance für Innovationen

Auch in diesem Jahr haben kreative Vordenker und mutige Visionäre die Chance, ihre Innovationen zu präsentieren. Der Health-i Award prämiert neue Ideen für die Gesundheit. In den drei Kategorien Junge Talente, Start-ups und Unternehmen werden die Finalisten des Awards ausgewählt. Die Gewinner werden von einer hochkarätigen Jury bei der Preisverleihung am 16. November 2017 in Berlin gekürt. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. Juni. Jetzt mitmachen! www.health-i.de

Nach oben

Sonderveröffentlichung

Die Techniker
Initiator der Health-i Initiative

Studie #SmarthHealth