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Gesundheit

Dem Stress keine Chance

Studieren gleicht einem Fulltime-Job. Klausuren, Hausarbeiten und knappe Deadlines treiben den Adrenalinspiegel deutlich in die Höhe. Und auch der Berufseinstieg zehrt an den Nerven der jungen Erwachsenen. Eine Mitschuld trägt das Smartphone.


Effektives Lernen: Wer sich nicht ablenken lässt, arbeitet konzentrierter (Foto: iStock.com/yano66)

Ein nervöser Blick auf die Uhr. 23:53 Uhr. In acht Stunden ist der letztmögliche Abgabetermin für die 30-seitige Hausarbeit, und um zehn Uhr steht schon die Matheklausur an – der dritte Versuch wohlgemerkt ... Für immer mehr Studierende sind Situationen wie diese Alltag – oft ersetzen Sorgen den Schlaf. Knappe Deadlines, aufwendige Präsentationen und nervenaufreibende Prüfungsphasen bestimmen ihr Leben. Spätestens seit der Einführung des durchgetakteten Bachelor- und darauf aufbauenden Masterstudiums sind die Jahre, als die Zeit an der Universität vor allem aus viel Freizeit und durchzechten Partynächten bestand, passé. Das Studium an der Hochschule gleicht häufig vielmehr einer anstrengenden Vollzeitbeschäftigung – mit teilweise verheerenden Folgen. Denn die hohe Belastung und der permanente Leistungdruck schlagen nicht selten in Dauerstress um.

Wie ein roter Faden
Auch nach dem Studium bleibt in vielen Fällen kaum Zeit zum Durchatmen. Mit dem Abschluss in der Tasche wagen sich die jungen Erwachsenen schließlich auf den Arbeitsmarkt. Doch mit dem Start in den Beruf und den damit verbundenen Herausforderungen steigen Überforderung und Belastung noch einmal an. Und das betrifft auch die Psyche. Das Stressempfinden in der Altersklasse der 18- bis 29-jährigen ist besonders hoch, wie die Stressstudie 2016 der Techniker Krankenkasse (TK) aufzeigt. Beruf, finanzielle Probleme, aber vor allem die ständige Erreichbarkeit bereiten keiner anderen Altersstufe so viele Sorgen wie dieser. Das Stresslevel erhöht sich mit dem Bildungsniveau: Menschen mit einer akademischen Ausbildung verspüren laut Studie eine deutliche Mehrbelastung als diejenigen mit Haupt- oder Gesamtschulabschluss.

Häufigste Ursache: der Job
Im Vergleich zum Jahr 2013 hat die Zahl an Menschen, die sich hierzulande im vergangenen Jahr stark belastet fühlten, zugenommen. So gaben 23 Prozent der 1.200 Befragten an, oft gestresst zu sein. 38 Prozent sagten über sich selbst, sie fühlen sich manchmal überfordert. Als häufigster Grund für Stress wurde die Arbeit genannt. Auffällig: Deutlich mehr Männer fühlten sich von ihrem Job unter Druck gesetzt. An zweiter Stelle der meistgenannten Stressursachen stehen zu hohe Ansprüche an sich selbst, gefolgt von der Problematik, zu viele Termine und Verpflichtungen in der Freizeit wahrnehmen zu müssen. Auch Autofahren belastet – die Teilnahme am Straßenverkehr ist ein ebenso oft genannter Stressfaktor.

Teil 1: Dem Stress keine Chance

Teil 2: Always on = niemals erholt

Teil 3: Vollkommen abgesichert

Teil 4: „Zustände der Tiefe zurückerobern“

Teil 5: Entspannung auf Zuruf

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