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ANZEIGE Die Techniker Krankenkasse gibt Antworten auf wichtige Fragen rund um das Thema Impfungen: Richtig vorsorgenMenschen geimpft sind, schützt das auch die Allgemeinheit und verhindert gefährliche Epidemien. Im Zuge der Europäischen Impfwoche 2016 im April kündigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, bis 2020 Masern und Röteln zu eliminieren. „Das Motto ‚Impflücken schließen‘ der Europäischen Impfwoche gilt jederzeit, überall und für jedermann“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Jede Impfung zählt. Die Durchimpfungsraten bei Kinderkrankheiten wie Masern müssen in Deutschland weiter erhöht werden.“ Eltern sollten bei ihren Kindern auf einen rechtzeitigen und vollständigen Impfschutz achten. Für einige Impfungen, wie zum Beispiel gegen Masern, Mumps und Röteln, existieren sogenannte Kombinationsimpfstoffe, mit denen ein Schutz vor mehreren Krankheiten möglich ist. Sie sind gut verträglich und verringern die Anzahl der Injektionen. Welche Schutzimpfungen generell empfohlen werden, legt die Ständige Impfkommission am Berliner Robert-Koch-Institut jährlich aufs Neue fest. Informieren und abwägen Jeder Arzt hat die Aufgabe, für einen ausreichenden Impfschutz seiner Patienten zu sorgen und sie aufzuklären. Nur gut informiert kann jeder für sich selbst entscheiden, ob und wogegen er sich impfen lassen möchte. Die meisten Menschen sind zwar generell dazu bereit, viele vergessen den Schutz aber schlichtweg. Manche haben auch Angst vor Nebenwirkungen. Gesundheitliche Schäden durch das Impfen sind jedoch weitaus seltener als die Risiken und Gefahren, die entstehen können, wenn eine empfohlene Impfung nicht erfolgt. Dennoch muss der Arzt vor der Impfung auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen und Informationen zu möglichen Überempfindlichkeiten, zum Beispiel gegen Hühnereiweiß, sowie zu akuten Erkrankungen einfordern. Im Einzelfall wie bei einer akuten Erkrankung oder vor und nach einer geplanten Operation ist es wahrscheinlich, dass der Mediziner von einer Impfung abrät oder sie zu einem späteren Zeitpunkt durchführt. Jeder sollte über einen Impfpass verfügen und diesen regelmäßig von einem Arzt überprüfen lassen. Grund: Einige Impfungen müssen immer wieder aufgefrischt werden (siehe Kasten rechts). Auf der Homepage der TK www.tk.de stehen unter dem Webcode 155566 weitere nützliche Tipps. Was passiert bei einer Impfung in meinem Körper? Bei einer Impfung nutzt der Körper seine eigene Abwehrstrate- gie: Er wird gezielt mit den im Impfstoff enthaltenen abge- schwächten oder abgetöteten Krankheitserregern oder Bruchstücken der Krankheitserreger in Kontakt gebracht, um die Bildung von Antikörpern auszulösen. Mehr Informationen auch zur aktiven und passiven Immunisierung finden Interessierte auf www.tk.de unter dem Webcode 36042. Woher weiß ich, gegen welche Krankheiten ich geimpft bin? Jede Impfung wird in einem Impfpass dokumentiert. Es empfiehlt sich, das Dokument über das ganze Leben fortzufüh- ren, sodass jeder Arzt nachvollziehen kann, wogegen man geschützt ist und wann Auffrischimpfungen fällig sind. Deshalb sollte jeder Arztbesuch dazu genutzt werden, die Impfdokumen- tation zu überprüfen und gegebenenfalls den Schutz zu vervoll- ständigen. Webcode: 36100 Als Kind habe ich alle wichtigen Impfungen erhalten. Wie lange reicht diese Vorsorge? Ein ausreichender Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung ist auch für Erwachsene wichtig. Bei den meisten Impfungen reicht eine Grundimmunisierung im Kindes- und Jugendalter aus. Bei Tetanus und Diphtherie sind jedoch alle zehn Jahre Auffrischimpfungen erforderlich, um den Impfschutz zu erhalten. Für Erwachsene über 60 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission außerdem Impfungen gegen Pneumokokken und Influenza. Ich plane eine Fernreise. Brauche ich besonderen Schutz? Impfungen schützen vor gefährlichen Erkrankungen wie etwa Typhus, Hepatitis, Gelbfieber oder Malaria. Egal, wohin die Reise geht: Urlauber sollten sich rechtzeitig vor dem Abflug über die Gesundheitsrisiken in Ihrem Reiseland informieren, zum Beispiel mittels der Länderinformationen des Auswärtigen Amts oder beim Hausarzt. In einige Ländern dürfen Besucher nur einreisen, wenn sie bestimmte Impfungen nachweisen können. Am besten ist es, dass Urlauber alle nötigen Maßnahmen spätestens vier Wochen vor der Abreise abschließen. Reisende, die kurzfristig etwa eine Geschäftsreise in solche Regionen antreten, sollten sich besser spät als gar nicht impfen lassen. Tipp: Noch mehr Hilfe für Versicherte Übrigens: Versicherte der Techniker Krankenkasse finden Hilfe bei den Experten des TK-ReiseTelefons unter der Telefonnum- mer 040 - 8550 60 60 70 oder beim TK-ÄrzteZentrum (Webcode 10074). Weitere Hinweise gibt es unter dem Webcode 23574. Zum einen per Online-Antrag auf www.tk.de. Zum anderen telefonisch: Wechselwillige rufen einfach unter der Hotline 0800-285 85 85 an. Diese Nummer ist gebührenfrei und 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Wie werde ich TK-Mitglied? DUB_Beihefter_Herbst_2016_068-069.indd 69 01.09.16 11:51 mer 040 - 8550606070 oder beim TK-ÄrzteZentrum (Webcode Hotline 0800-2858585 an. Diese DUB_Beihefter_Herbst_2016_068-069.indd 6901.09.1611:51

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