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EINE SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER KPMG AG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT V oller Durchblick bei der Digitali- sierung – ein Wunschgedanke in den meisten deutschen Unter- nehmen. Quer durch alle Größen und Spezialisierungen feilt jeder an seiner Strategie und versucht angesichts der rasanten Transformation der Wirtschaft auf Kurs zu bleiben. Die klassischen Beratungs- gesellschaften müssen immer schon einen Schritt voraus sein und für ihre Kunden mit- oder besser vorausdenken. KPMG hat sich auf die Fahne geschrieben, den Weg zur Digitalisierung auch digital zu starten, denn bei Herausforderungen und Fragestel- lungen jeglicher Art versucht sich jeder erst einmal selbst zu helfen. Daran knüpft die jetzt verfügbare Atlas-Plattform an. Jeder Unternehmer kann damit beispielsweise ein DIGITAL? ABER WIE! Disruptive Geschäftsmodelle lassen keine Branche aus – auch die klassische Beratung muss sich den Veränderungen am Markt anpassen. KPMG-Partner Henning Bauwe über die neue digitale Atlas-Plattform für Unternehmer und Manager. Neues Tool Check-up: Wie gut ist mein Unternehmen für die Digita- lisierung aufgestellt? Fotos:PR,iStock.com/Drogatnev Warum ist eine digitale Plattform der richtige Weg für KPMG? Bauwe: In Organisationen ist das Know- how über notwendige Veränderungen zwar vorhanden, aber es liegt nicht gebündelt vor. Wir wollen mit den Kunden die beste Lösung erarbeiten, und dazu brauchen wir die interne Expertise von Mitarbeitern und Managern. Mit Atlas haben wir ein Tool und eine Plattform geschaffen, die diese unterschiedlichen Expertisen effizient aufnehmen und systematisieren kann. Damit können wir das Eigenbild der Organisation objektiv ermitteln und diese Sicht mit unserer Erfahrung aus jährlich rund 15.000 Projekten und mehr als 4.000 Datenquellen abgleichen. Der Kunde erhält die Möglich- keit, seine Prioritäten zu definieren, und kann bei Bedarf direkt mit uns an den wichtigsten Themen ansetzen. Warum ist die Plattform eine Innovation in der Unternehmensberatung? Bauwe: Mit der Plattform erhalten Kunden vollständige Transparenz über Beratungs- inhalte. Dieser Ansatz fordert auch ein neues Verständnis des Beraters. Die Problemanalysephase erfolgt letztlich selbstständig durch die Fachexperten innerhalb des Unternehmens, die täglich im Kundenkontakt stehen oder die Unterneh- mensprozesse managen. Entscheidend ist dabei nicht mehr die beste Problembeschreibungsmethode, verbunden mit abstrakten Lösungsvorschlägen, sondern die eigentliche Aufgabe von Beratung: die kreative und methodisch gute Begleitung von Organisationsveränderun- gen, flankiert von exzellenter Industrie- und Fachexpertise. Henning Bauwe, Partner Innovation & Strategic Growth Initiatives, KPMG AG Wirtschaftsprü- fungsgesellschaft Digital Readiness Assessment durchlaufen, indem er im ersten Schritt eine Reihe von Fragen beantwortet. Danach geht es im Bausteinsystem weiter, um das Thema ganzheitlich erschließen zu können. Wie ist die Idee zu Atlas entstanden? Henning Bauwe: Ursprünglich wollten wir unseren Kunden „nur“ bei der Ermittlung ihres digitalen Reifegrades helfen. Wir konnten in vielen Projekten beobachten, dass Digitalisierung häufig nur aus der Perspektive eines bestimmten Unterneh- mensbereichs diskutiert wird. Digitalisie- rung verändert aber das gesamte Unter- nehmen, und deshalb liegt es nahe, alle Beteiligten einzubinden und keine Themen- komplexe zu isolieren. Eine der großen Herausforderungen bei diesen bereichs-und rollenübergreifenden Veränderungen ist ein gemeinsames Verständnis über deren Notwendigkeit. Die Idee hinter Atlas ist es, Managern eine einfache und schnelle Orientierungshilfe in komplexen Entscheidungssituationen zu geben. Und zwar mittelfristig für jedes betriebswirtschaftliche Problem, das durch technologische Innovation entstehen kann. DUB_Beihefter_Herbst_2016_060.indd 60 01.09.16 11:37 DUB_Beihefter_Herbst_2016_060.indd 6001.09.1611:37

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