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SUV 58 DUB UNTERNEHMER-Magazin bietet der Kodiaq klar gezeichnete Rundinstrumente und in der Mitte des Armaturenbretts ein großes 8-Zoll-Display, dessen seitliche Bedientasten sich eben- falls unter Glas befinden. Das sieht edel und hochwer- tig aus. Skoda verbaut bei dem Modell die neueste Generation des MIB, des Modularen Infotainment- Baukastens aus dem VW-Konzern. Daher stehen auch erstmals Apps, ein WLAN-Hotspot, verschiedene Online-Dienste und sogar eine kabellose Ladeschale fürs Handy in der Aufpreisliste. Auch die Kartendar- stellung als Google Earth und Google Street View ist jetzt möglich. Moderner war ein Skoda nie. KLASSENBESTER BEIM KOFFERRAUM Vielseitiger und praktischer ebenfalls nicht: Optional gibt es eine dritte Sitzbank. Sie steckt im Kofferraum- boden und lässt sich im Handumdrehen aufstellen. „Der Kodiaq ist ein echter Siebensitzer“, sagt Vor- standschef Bernhard Maier, „das finden Sie sonst nir- gends im Segment.“ Unschlagbar ist der tschechische Bär auch in den Disziplinen Kofferraum und Ladekapazität. Als Fünf- sitzer passen hinten noch üppige 720 Liter rein. Liegt die zweite Sitzreihe flach, sind es gigantische 2.065 Li- ter, mehr, als selbst der als Raumwunder titulierte Mercedes-E-Klasse-Kombi zu bieten hat. Zum Marktstart Anfang nächsten Jahres wird Skoda den Kodiaq mit den bekannten Aggregaten aus dem Wolfsburger Konzern ausstatten. Bei den Benzi- nern beginnt es mit 1,4 Litern und 125 PS. Die Basis- version startet bei rund 25.000 Euro. Als zweiter Ben- ziner kommt der 1.4 TSI mit 150 PS zum Einsatz. Er kann wahlweise mit Allrad und Doppelkupplungsge- triebe bestellt werden. Beides ist beim Top-Modell, dem 2.0 TSI mit 180 PS, serienmäßig. Dieser Turbo- benziner wurde von Audi entwickelt. Die meisten Kunden in Deutschland und Europa aber werden zum Diesel greifen. Den Zwei-Liter-TDI gibt es mit 150 und 190 PS. Mit beiden Versionen ist Mit dem Yeti hat Skoda bereits im Kompakt- segment bewiesen, wie man erfolgreich einen SUV baut. Nun endlich hat sich die tschechische Volkswagen-Tochter entschlossen, auch eine Klasse höher einzusteigen. Der Kodiaq, benannt nach einem in Alaska lebenden Bären, teilt sich die Konzernplatt- form MQB mit dem VW Tiguan, ist mit 4,70 Metern aber deutlich länger als sein Wolfsburger Bruder. Sko- da wollte mehr Raum und Funktionalität bieten – Qua- litäten, für die der Autobauer mittlerweile weit über die tschechischen Grenzen hinaus bekannt ist. Beim Design orientiert sich der Kodiaq eng an der im Frühjahr in Genf gezeigten Studie „Vision S“. Ge- blieben sind der typische Hexagonal-Grill, das Vier- Augen-Gesicht und die seitliche Fenster-Grafik. Innen DER BÄR RUFT NEUHEITEN Gut Ding will Weile haben. Anfang 2017 bringt Skoda den Mittelklasse-SUV Kodiaq auf den Markt. Die Tschechen setzen dabei vor allem auf Platz und Effizienz. Raumwunder: Der Kodiaq kann optional mit einer dritten Sitzreihe ausgerüstet werden und wird so zum Siebensitzer MICHAEL SPECHT Der Automobil- journalist schreibt für das DUB UNTERNEHMER- Magazin DUB_Beihefter_Herbst_2016_058-059.indd 58 01.09.16 15:44 DUB_Beihefter_Herbst_2016_058-059.indd 5801.09.1615:44

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