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MEHR ONLINE Das komplette Interview lesen Sie online unter: DUB.de/CEO Mitarbeiter: 84.198 Umsatz: 13,2 Milliarden Euro Konzernergebnis: 591 Millionen Euro EBIT Marge: 12,7 Prozent Kunden: Automobilindustrie und eine Vielzahl von Industriesektoren Allein war gestern. Unternehmensübergreifen- de Plattformen schaffen eine Datenbasis, die Voraussetzung für die Industrie 4.0 ist. Klaus Rosenfeld zeigt, wo und wie der Zulieferer Schaeffler digital agiert. DUB UNTERNEHMER-Magazin: Welche Innovation wird unsere Welt verändern wie das Smartphone? Klaus Rosenfeld: Das Smartphone hat das mo- bile Internet des Menschen geschaffen. In den kom- menden Jahren wird das Internet der Dinge unser Leben verändern. Daten werden Kernbestandteil der Wertschöpfung. Sie werden über Unterneh- mensgrenzen hinweg ausgetauscht, werden gehan- delt und ermöglichen zusätzliche Wertschöpfung. Schon in wenigen Jahren werden Maschinen, die uns umgeben, miteinander vernetzt sein und deren digitale Abbilder ohne Zutun des Menschen mit- einander kommunizieren. Wie sieht Schaefflers Entwicklungspfad aus? Rosenfeld: Unsere mechatronischen Komponen- ten und Systeme befinden sich in Maschinen und Autos genau dort, wo die wichtigsten Primärdaten entstehen. Wir haben in den letzten Jahren durch hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung dafür gesorgt, dass diese Bauteile intelligent werden, also Daten erfassen und weitergeben können. Hardware mit Köpfchen DATENSAMMLER Erst die richtigen Bauteile machen Maschinen intelligent. Klaus Rosenfeld, Vorstandschef von Schaeffler, über die digitale Industrie. ZUR PERSON KLAUS ROSENFELD Der Betriebs- und Volkswirt wurde 2014 zum Vorstandschef der Schaeffler AG bestellt Was muss sich in den Unternehmen wandeln? Rosenfeld: Wir unterstützen einen offenen Bran- chendialog und kooperieren dazu mit verschiedenen internen und externen Partnern – etwa mit der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen des Leitprojekts Industrial Data Space. Der Austausch in unterneh- mensübergreifenden Plattformen und Arbeitsgrup- pen ist zentraler Teil unserer digitalen Agenda. \MEIN TIPP: Wandel braucht Selbstvertrauen. Ihre Erwartung an die digitale Transformation? Rosenfeld: Wir sehen die Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle als große Chance für die Zulie- ferindustrie. Mit der Ausstattung von Lagern und Systemen mit Sensoren und Aktuatoren können wir Mehrwert für unsere Kunden schaffen. So machen wir Primärdaten zu gewinnbringenden Informatio- nen. Damit sind wir als integrierter Automobil- und Industriezulieferer gut für die Zukunft aufgestellt. Haben Sie ein ultimatives Lebensmotto? Rosenfeld: Das wechselt. Situativ passt hier: „Any- one can be good, but excellence takes practice.“ Vernetzte Maschinen: Bauteile werden mehr und mehr miteinander kommunizieren Alle Angaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2015 TITELTHEMA 30 DUB UNTERNEHMER-Magazin DUB_Beihefter_Herbst_2016_008-032.indd 30 01.09.16 18:33 DUB_Beihefter_Herbst_2016_008-032.indd 3001.09.1618:33

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