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Vernetzter Patient: Jeder muss auch in Zukunft der Herr seiner Daten bleibenWas meinen Sie damit? Baas: Niemand, weder der Arzt, noch der Staat noch wir als Krankenkasse, sollte ohne Erlaubnis des Versicherten beziehungsweise Patienten auf seine Daten zugreifen können. Als Krankenkasse haben wir viel Erfahrung mit Daten und ihrem Schutz, und an dieser Stelle ist die Regulierung auch mal ein Vorteil. Insofern sind wir sicher ganz be- sonders geeignet, die Entwicklung einer elektroni- schen Patientenakte voranzutreiben, zu gestalten und den Kunden dann auch anzubieten. \MEIN TIPP: Ich bin ein begeisterter Leser, Bücher sind wichtig, aber sie können das persönliche Erleben, Reisen und Gespräche nicht ersetzen. Man muss Land und Leute gesehen haben, nicht nur den Bild- band. Genauso wenig verschafft das Blättern in einem Kochbuch einen kulinarischen Genuss oder macht satt. Sind die Unternehmen Ihrer Branche per Gesetz vor disruptiven Angreifern sicher? Baas: Auch wenn sich im Selbstverständnis und Handeln in den vergangenen 20 Jahren viel ver- ändert hat: Formal sind Krankenkassen Körper- schaften öffentlichen Rechts, und nicht wenige fühlen sich durch diese Regulierung für immer ge- schützt. Ich halte das für einen Trugschluss. Wenn jemand anderes kommt, der relevante Teile unseres Geschäftsmodells besser kann als wir, dann wird er das über kurz oder lang auch übernehmen. Au- tomobilhersteller hätten sich auch lange Zeit nicht träumen lassen, dass Firmen wie Google oder Uber ihnen Konkurrenz machen würden. Welche Eigenschaft ist die wichtigste, um sich den Herausforderungen stellen zu können? Baas: Man muss neugierig, flexibel und verän- derungsbereit sein und sich mit Optimismus auf Neues einlassen können. Ansonsten wird jede He- rausforderung zu einem unlösbaren Problem – das dann aber andere lösen. Ich bin schon immer ein neugieriger Mensch gewesen, daher empfinde ich es nicht als ein „verändern müssen“, sondern als ein „verändern dürfen“. Und ich hoffe doch sehr, dass dieser Wandel auch niemals abgeschlossen sein wird. Verraten Sie uns bitte Ihr Lebensmotto? Baas: „If you change nothing, nothing will change.“ es nicht als ein „verändern müssen“, sondern alses nicht als ein „verändern müssen“, sondern alses nicht als ein „verändern müssen“, sondern als MEHR ONLINE Das komplette Interview lesen Sie online unter: DUB.de/CEO UNTERNEHMER HANDELN DUB UNTERNEHMER-Magazin 15 DUB_Beihefter_Herbst_2016_008-032.indd 15 01.09.16 18:32 DUB_Beihefter_Herbst_2016_008-032.indd 1501.09.1618:32

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