Bestattungsinstitut eröffnen oder übernehmen

Bestattungsinstitut eröffnen oder übernehmen

Das Bestattungsgewerbe steht zu Unrecht oft abseits anderer Wirtschaftsbranchen. Wer über starke soziale Kompetenzen verfügt, hat hier gute Chancen auf Firmenübernahmen.

Bestattungsinstitut Angebote

 

Bestattungen und dazugehörende Dienstleistungen

Branche: Bestattungsinstitut / Bestattungsunternehmen

PLZ: 7 - 7

Umsatz: 700.000 €

Preis: 1.321.000 €

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Gesellschaftsform GmbH Branche Bestattungen und dazugehörende Dienstleistungen Standort Baden-Württemberg Geschäftsaktivitäten Bestattungen und dazugehörende Dienstleistungen; Bestattungsvorsorge-Beratungen; Bestattungsvorsorge-Verträge; Sterbegeld-Versicherungen. Das Unternehmen ist mit drei Standorten in den Bereichen Bestattungen und Bestattungsvorsorgen tätig. ...

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Bestatter werden - Was müssen Sie beachten?

Ein Bestattungsinstitut zu eröffnen oder eines zu übernehmen ist im Vergleich zu Unternehmen aus anderen Wirtschaftssektoren vergleichsweise günstig. Vor allem für die Gründung braucht es relativ wenig Kapital. Das liegt auch daran, dass das Gewerbe großflächig frei von Auflagen und Regulierungen ist. Vor allem ist der Beruf nicht zulassungspflichtig. In der Regel baut die Selbständigkeit als Bestatter auf einer Ausbildung zur Bestattungsfachkraft auf.

Bestattungsinstitut eröffnen

Kosten für den Aufbau einer Firma entstehen vor allem durch den Fuhrpark, mindestens ein Bestattungswagen sollte vorhanden sein. Dazu kommen Gründungskosten wie den Eintrag ins Handelsregister im Falle einer GmbH und den Erhalt eines Gewerbescheins, eine eventuelle Ladenmiete, Kosten für Werbemittel und Kommunikation.

Klar sollte jedem Interessierten sein, dass in diesem Gewerbe ganz bestimmte Kompetenzen eine große Rolle spielen. Vor allem die soziale Kompetenz, der Umgang mit Trauernden steht hier im Vordergrund. Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme und Ausgeglichenheit sind Grundvoraussetzungen, um als Bestattungsunternehmer Erfolg haben zu können.

Zugleich muss jeder Bestattungsunternehmer eine professionelle Distanz zu den Geschehnissen einnehmen können. Selbstkontrolle muss im Inneren gehörig vorhanden sein, um nicht von negativen Gefühlen überrannt zu werden. Zudem sollte jeder Interessierte wissen, dass Bereitschaftsdienste dazugehören wie der Sarg zum Friedhof.

Denn gestorben wird völlig unabhängig von der Tageszeit. Überdies ist Know-how in den Bereichen Planung und Organisation ein wichtiges Asset: Denn die Kunden erwarten ein reibungsloses Prozedere, auch unter Zeitdruck. Dass ein gepflegtes Erscheinungsbild selbstverständlich ist, sollte kaum der Nennung nötig sein..

Bestattungsinstitut gründen

Wer ein Bestattungsgewerbe aufmacht, ist automatisch zur Mitgliedschaft in der örtlichen Handwerkskammer verpflichtet. Auch muss man seine Firma bei der Berufsgenossenschaft BG Verkehr anmelden, sie ist der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Zu empfehlen ist eine Mitgliedschaft im größten Branchenverein, dem Bundesverband Deutscher Bestatter.