Das Portal für Unternehmer, Gründer und Investoren
 

SERVICEQUALITÄT BESIEGELT

Neben guten Produkten macht auch umfassender Service einen Spitzenversicherer aus. Testsiegel helfen Kunden bei der Anbieterwahl. 

Top-Platzierte: Die Testsiegel-Sieger

Auf der Suche nach dem richtigen Versicherer und dem besten Tarif sind viele Kunden überfordert. Die Produkte ähneln sich und es macht Mühe, sich durch die Details der Tarife zu arbeiten. Neben den Produktdetails ist zudem die Servicequalität der Anbieter für Verbraucher von entscheidender Bedeutung. Daher können Studien zum Thema Service und der Einsatz dazugehöriger Siegel seitens der Versicherer Verbrauchern als Orientierungshilfe dienen.

Im Auftrag von Deutsche Unternehmerbörse (DUB.de), DUB UNTERNEHMER-Magazin und n-tv hat das Sozialwissenschaftliche Institut Schad (S.W.I.) analysiert, welcher Anbieter sein Potenzial, sich mithilfe von Siegeln als serviceorientiertes Unternehmen zu positionieren, am besten ausgeschöpft hat. Der Untersuchungszeitraum hat die Jahre 2013 bis Mitte 2016 umfasst. Betrachtet wurden die hundert größten Versicherer Deutschlands. Das Analyse wurde in einem zweistufigen Verfahren anhand von Studien vorgenommen.

Zwei Stufen, ein Siegel

In Stufe eins wurde zunächst geprüft, welche Untersuchungen, zum Beispiel Kundenbefragungen, Aussagen über den Service der Versicherer treffen. In Stufe zwei analysierte S.W.I. Finance, welche Unternehmen welche Siegel für die Vertrauensbildung auf ihren Websites einsetzen. Solche Siegel können Versicherungsunternehmen, die in Studien erfolgreich abgeschnitten haben, gegen eine Gebühr nutzen. Sie setzen sie zum Beispiel auf ihren Homepages zur Werbung ein, um die potenziellen Kunden bei der Entscheidung zu unterstützen. Bislang dominieren Produktsiegel, nicht solche zum Kundendienst. In den Servicestudien waren zwar viele Unternehmen vertreten, doch blieb der Einsatz entsprechender Siegel zur Vertrauensbildung häufig aus.

Immerhin 175 Studien mit im Schnitt 17 berücksichtigten Versicherungen gingen dabei über die Schreibtische der Analysten – in der Summe mehr als 3.000 Datensätze. In die Auswahl kamen nur Unternehmen, die in mindestens zehn Studien berücksichtigt wurden und deren Assekuranzprodukte für jedermann zu haben waren. Immer im Fokus stand dabei die Kernfrage, welche Anstrengungen die geprüften Finanzhäuser unternehmen, um als Serviceanbieter wahrgenommen zu werden. Und das nicht nur punktuell, sondern über einen Zeitraum von gut drei Jahren.

Servicesiegel - Versicherer im Test

Deutliche Unterschiede bei geprüften Unternehmen

Herausgekommen ist ein klares Bild darüber, wie die größten Versicherer im Land in Sachen Service dastehen – offenbar ganz unterschiedlich. Branchenprimus der Untersuchung wurde die WWK. Auf den Rängen zwei und drei positionierten sich LVM und AachenMünchener. Die Ratio dahinter: Die WWK hat in Relation zu ihren Studienteilnahmen die meisten Servicesiegel genutzt. Die Analyse hat gezeigt, dass viele Versicherer fast ausschließlich auf Siegel zur Produktqualität setzt und der Positionierung als serviceorientiertes Unternehmen mithilfe des Einsatzes von Service-Siegeln nur wenig Bedeutung beimessen. Anders die WWK.  

Zum Artikel "Sieger der Siegel" als ePaper: Hier klicken

Nach oben

Das interessiert andere Leser

  • Systemische Betrachtungen bei der Nachfolge in familiengeführten Unternehmungen

    Manchmal gelingt eine Nachfolge nicht, weil systemische Wirkungsgesetze nicht beachtet werden. Acht Grundregeln, die es zu beachten gilt.

  • Wenn die E-Mail vom Chef gefälscht ist
    Wenn die E-Mail vom Chef gefälscht ist

    Organisierte Banden versuchen mit neuen Maschen, Mittelständler um viel Geld zu bringen.

  • Gefährliches Expertenwissen

    Wenn der Chef plötzlich ausfällt, kann das fatale Folgen für das Unternehmen haben. So sorgen Sie vor.

  • Was Verkäufer von Amazon lernen
    Was Verkäufer von Amazon lernen

    Macht das Online-Shopping Verkäufer überflüssig? Das DUB UNTERNEHMER-Magazin hat mit drei Experten diskutiert.

  • Getrieben von Finanzinvestoren muss sich der schwäbische Mittelständler Schleich zu einer globalen Marke entwickeln
    Der Schleich-Report

    Der schwäbische Mittelständler Schleich ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt wollen Finanzinvestoren den Spielwarenhersteller zu einer globalen Marke formen.

  • Karrierestau? Mit Franchise und Lizenzen sofort von ausgeklügelten Systemen profitieren.

    Der Weg in die Selbstständigkeit ist oft steinig. Mit Franchise- und Lizenz-Modellen erhalten die Startups einen schnellen Marktzugang und das notwendige Know-how.

  • Immer mehr Menschen legen Wert auf gesunde Kost.
    Gesund genießen

    Ob Gourmetessen oder Fast Food, immer mehr Menschen legen Wert auf gesunde Kost. Zu den Wunschzutaten zählen unter anderem Umweltschutz und artgerechte Tierhaltung

  • Mit Markenkraft des starken Partners gelingt Einstieg in die Selbstständigkeit

    Wer den Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen möchte, braucht einen starken Franchisepartner. Wie aber lässt sich dieser finden?

  • Uber fürs Übersetzen

    Der Sprachdienstleister lingoking mit 4.800 Dolmetschern und Übersetzern in mehr als 835 Städten agiert seit Oktober als interaktiver Online-Marktplatz. 3 Fragen an Gründer Nils Mahler.

  • Chefs müssen umdenken
    Chefs müssen umdenken

    Nur Anweisungen zu verteilen reicht nicht mehr. In der Dienstleistungsgesellschaft muss die Selbstorganisation der Mitarbeiter gefördert werden.

  • Käufer gesucht
    Ihr Porträt

    Wenn attraktive Unternehmen bei DUB.de verkauft werden, stehen die Käufer Schlange. So erhöhen Sie Ihre Kaufchance.

  • Unternehmensnachfolge als MBI
    Starke Marke

    US-Franchises nehmen den europäischen Markt verstärkt ins Visier. Zwei Fachanwälte geben Tipps, worauf Interessenten bei den internationalen Verträgen achten sollten.

  • Goldene Gründerzeit

    Der erste deutsche Beitrag zum „Juncker Plan“ steht. Bis zu 20.000 Gründer und junge Unternehmen können hierzulande Unterstützung aus EU-Mitteln erhalten. So geht’s.

  • Versicherungen als Qualitätsmerkmal

    Viele kleine und mittlere Unternehmen handhaben den Versicherungsschutz lax, wie eine Studie zeigt. Zudem fehlen oft Maßnahmen wie Feuer- oder Einbruchschutz. Gute Vorsorge steht für Professionalität.

  • Konstruktiv unzufrieden

    UPS-Deutschland-Chef Frank Sportolari über den Wandel des Paketdienstes zu einem „Technologiekonzern mit ein paar Trucks“ – und warum er nie zufrieden ist.

  • Modernes Bauen – so ist’s recht
    Neue Vorschriften

    Das Klimaschutzabkommen von Paris im Dezember gilt als Durchbruch bei der Bekämpfung der Erderwärmung. Das sind die Folgen für Bauherren.

  • Wo der Kunde König ist
    Wo der Kunde König ist

    Diese 15 Unternehmen haben den Kunden-Innovationspreis abgeräumt.

  • Ideenschmieden der Topmanager
    Ideenschmieden der Topmanager

    Eine Reise ins Silicon Valley ist nicht alles: Vier Konzernlenker verraten, woher sie neue Ideen nehmen.

  • Wer sie verpasst, verliert

    Der deutsche Mittelstand muss die Chancen der Digitalisierung nutzen. Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, im Interview.

  • Günther Oettinger im Interview
    Die Schweinsteigers der Industrie

    Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, bezieht Stellung zur Digitalisierung und sagt, was Bastian Schweinsteiger damit zu tun hat.

  • Immer mehr Firmen leasen Software, anstatt sie zu kaufen.
    Pro und contra Software-Leasing

    Mehr IT-Sicherheit, weniger Personalaufwand, aber höhere Kosten – lohnt sich Software-Leasing für mein Unternehmen?

  • Jobgarantie Olympiasieg?

    Top-Athleten haben finanziell ausgesorgt? Von wegen. Im Schnitt müssen sie hierzulande mit 630 Euro im Monat auskommen.

  • Minderheitsinvestoren: Inhaber behalten das letzte Wort
    Geld und Macht

    Frisches Kapital für das eigene Unternehmen zu bekommen ohne an Einfluss zu verlieren – das klingt nach der Quadratur des Kreises. Minderheitsbeteiligungen versprechen genau das.

  • Futterhaus-Franchise
    Nachfolge per Franchise

    Franchise macht das Gründen leichter. So viel ist klar. Dass die Systeme auch helfen können, das eigene Unternehmen und die Nachfolge zu sichern, dürfte weniger bekannt sein.

  • Wladimir Klitschko gewährt einen Einblick in seine Pläne für die Karriere nach dem Sport.
    Wladimir Klitschko im Interview

    Der erfolgreichste Box-Schwergewichtler aller Zeiten über die Karriere nach der Karriere.

  • Nicolas Rädecke und Susanne Schnur von DUB.de auf dem Franchise Matching Day 2016.
    Franchise Matching Day mit großem Erfolg

    Rund 400 Besucher kamen zur größten deutschen Franchisemesse in Köln. Als Medienpartner stellte die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de die neue DUB Franchisebörse vor.

  • Das neue DUB UNTERNEHMER-Magazin ist da

    Exklusiv am Kiosk, in Handelsblatt und in WirtschaftsWoche: Weltmeister Wladimir Klitschko verrät sein Erfolgsgeheimnis. Dazu: fünf Megatrends, die Sie kennen müssen.

  • Wer ein Unternehmen gründen oder kaufen will, braucht Geld – zu möglichst niedrigen Zinsen.
    Wenn die Hausbank Nein sagt

    Ihre Bank will Ihnen keinen Gründerkredit geben? Kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen! So kommen Sie trotzdem an günstiges Startkapital.

  • Wie fit sind die Krankenkassen?

    Der Chef der größten deutschen Krankenkasse spricht über Zukunftsszenarien – nicht alle sind rosig.

  • Colin Berr
    Gefragte Mentoren

    „Jedes Team braucht einen guten Mentor“, weiß der Milliardär und Entrepreneur Richard Branson. Warum das auch für kleine Unternehmen zutrifft.

DUB-Unternehmensbörse

Bei der Deutschen Unternehmerbörse können Sie Verkaufsangebote und Kaufgesuche inserieren.
Jetzt nach Verkaufsangeboten für Unternehmen suchen!
Suchen
Jetzt Newsletter bestellen
DUB-Themennewsletter
monatlich & gratis
Was Unternehmer wissen müssen
DUB-Börsennewsletter
wöchentlich & gratis
Die neusten Angebote und Gesuche auf einen Blick