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Branche: DIENSTLEISTUNGEN
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In Deutschland übergeben jedes Jahr schätzungsweise 1.500 Steuerberater ihre Kanzleien an einen Nachfolger. Die Übertragung einer Steuerkanzlei stellt sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer eine besondere Herausforderung dar. Eine Erfahrung, die auch Arndt J. Kuper, Steuerberater und Rechtsanwalt bei der Taxat Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG in Hamburg gemacht hat.
"Visionen schaffen Perspektiven - Wer diese vor Augen hat, ist auf dem besten Weg zum Erfolg!"
Josef Weigert, Geschäftsführer bei WEIGERT + FISCHER Unternehmensberatung GmbH
Leistungserfassung als Basis für eine gerechte Abrechnung in Steuerkanzleien Eine korrekte Leistungserfassung - sowohl der abrechenbaren als auch der nicht abrechenbaren Stunden - ist für jede Steuerkanzlei enorm wichtig. Dieser Auffassung ist der Neumarkter Unternehmensberater Josef Weigert aus vielerlei Gründen.
Erfolgreiches Wirtschaften einer Steuerberatungskanzlei lässt sich auf eine einfache Formel reduzieren: den Mandantenstamm erhalten und um neue Mandate ergänzen. Ein schwieriges Unterfangen, das oft misslingt. Wer jedoch einige Akquise-Grundregeln beherzigt, dürfte der Zukunft gelassen entgegensehen.
Wie sehen Mandanten ihren Steuerberater? Der „unverbesserliche“ Unternehmer alten Schlags käme wahrscheinlich nie auf die Idee, ihn mit etwas anderem als mit Steuerfragen zu konsultieren. Auf der anderen Seite steht der moderne Unternehmer.
Ein Mandant, der über den Preis in Ihre Kanzlei kommt, wechselt auch oft aufgrund des Preises zu einer anderen Kanzlei. Die Frage ist nun, ob man es sich als Kanzlei leisten kann oder will, auf solche Kunden ganz zu verzichten.
Der Abgang eines Groß- bzw. Prestigekunden kann gravierende Folgen für eine Steuerberatungskanzlei haben. Eine ausgewogene Kundenrisikostruktur trägt zu einer geringeren Abhängigkeit von einigen wenigen Großmandaten bei und reduziert die Befürchtungen vor eventuellen Mandatsverlusten maßgeblich.
Viermal im Jahr kommt jede Benchmarking-Gruppe zu Weigert + Fischer nach Neumarkt in der Oberpfalz – zum Analysieren der Kanzleizahlen, zum Besprechen der Entwicklungen jeder einzelnen Kanzlei und zum Diskutieren und Austauschen.
Es besteht kein Zweifel: Weder Bilanzbuchhalter noch Steuerfachangestellte könnten einen Mandanten umfassend betreuen. Die Steuerkanzlei ohne Steuerberater gibt es nicht nur aus berufsrechtlichen Gründen nicht. Klar ist aber: Steuerfachangestellte und Bilanzbuchhalter können viel mehr, als sie in den meisten Kanzleien leisten müssen. Ihre Kenntnisse werden nicht weit genug ausgeschöpft, da der...